Die Dimensionierung der zugrundeliegenden Virtualisierungsinfrastruktur ist maßgeblich für die tatsächlich abrufbare Leistung mehrerer parallel ausgeführter virtueller Clients. Werden auf einem Virtualisierungsserver zusätzlich zu einem virtuellen Client viele andere virtuelle IT-Systeme gleichzeitig ausgeführt, könnte der Virtualisierungsserver den Ressourcenbedarf nicht mehr decken. Dies wiederum kann dazu führen, dass die tatsächliche Leistung des virtuellen Clients begrenzt und nicht mehr vorhersehbar wird. Prozessorleistung und Arbeitsspeicher spielen dabei die größte Rolle, wenn sie dynamisch zugewiesen werden. Rufen nun zu viele verschiedene Personen zeitgleich Leistung ab, konkurrieren sie um diese.
Besonders wenn virtuelle Clients unsachgemäß benutzt werden und die bereitgestellten Ressourcen stark ausgelastet sind, können andere virtuelle Clients beeinträchtigt werden. Im Extremfall kann der zugrundeliegende Virtualisierungsserver ein virtuelles IT-System aus Ressourcenmangel beenden oder sogar selbst vollständig ausfallen.
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