Social Engineering ist eine Methode, um unberechtigten Zugriff auf Informationen oder Zugang zu IT-Systemen durch "Aushorchen" von Mitarbeitenden zu erlangen. Beim Social Engineering baut der oder die Angreifende meistens einen direkten Kontakt zu einem Opfer auf, z. B. per Telefon, E-Mail oder auch über Soziale Netzwerke. Angriffe über Social Engineering sind häufig mehrstufig. Indem der oder die Angreifende Insiderwissen vorgibt und gleichzeitig an die Hilfsbereitschaft appelliert, kann er oder sie sein oder ihr Wissen in weiteren Schritten ausbauen. Wenn Mitarbeitende für diese Art von Angriffen nicht ausreichend sensibilisiert sind, könnten sie durch geschickte Kommunikation so manipuliert werden, dass sie unzulässig handeln. Dies kann dazu führen, dass sie interne Informationen weitergeben, ihre IT-Systeme sich mit Schadsoftware infizieren oder sogar Geld an angebliche Geschäftspartner und Geschäftspartnerin überweisen.
So wird beispielsweise beim sogenannten „CEO Fraud“ Mitarbeitenden, die Geld im Namen der Institution transferieren dürfen, ein fiktiver Auftrag der Leitung vorgegaukelt. Sie sollen für ein angeblich dringendes und vertrauliches Geschäft Transaktionen durchführen, die für das weitere Bestehen der Institution äußerst wichtig sind.
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