Auf Terminalservern werden meist Anwendungen bereitgestellt, die als Client fungieren. Hierdurch ähnelt ein Terminalserver von der Vertrauenswürdigkeit her eher einem Client als einem Server.
Wird dies bei der Netztrennung nicht geeignet berücksichtigt, kann unter Umständen über den Terminalserver unberechtigterweise auf weitere Serveranwendungen zugegriffen werden, beispielsweise über einen Webbrowser. Hierdurch kann der Terminalserver als Ausgangspunkt für Angriffe auf weitere IT-Systeme und Anwendungen missbraucht werden.
Durch die Eingaben am Client ist ein hoher Grad an Interaktion mit dem Terminalserver zu erwarten. Hierdurch können mögliche Schwachstellen leichter ausgenutzt werden. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn ein Terminalserver Anwendungen für Benutzendengruppen bereitstellt, die unterschiedlichen Netzsegmenten zugeordnet sind. In diesem Fall könnte vom Terminalserver aus unautorisiert auf weitere Anwendungen in diesen Netzsegmenten zugegriffen werden.
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