Virtuelle Clients setzen sich aus den festgelegten virtuellen Hardware-Ressourcen wie CPU und Arbeitsspeicher und dem zugehörigen Festplatten-Abbild zusammen. Diese Abbilder werden üblicherweise anhand von Vorlagen erzeugt. Wenn diese Vorlagen erzeugt werden, sind sie in der Regel auf einem aktuellen Software-Stand ohne bekannte Schwachstellen.

Ohne eine regelmäßige Aktualisierung dieser Vorlagen ist es jedoch möglich, dass ein neu erzeugter virtueller Client Schwachstellen aufweist, die bekannt wurden, nachdem die Vorlage erzeugt wurde. Können andere IT-Systeme auf diesen virtuellen Client zugreifen, kann die bekannte Schwachstelle unter Umständen ausgenutzt werden und somit der virtuelle Client kompromittiert werden.

Auch kann es notwendig sein, virtuelle Clients mit bekannten Schwachstellen zu provisionieren, z. B. für Kompatibilitätstests oder für benötigte Software, die nur auf veralteten Betriebssystemen lauffähig ist. Diese Schwachstellen können vorhersehbar auftreten und so leichter ausgenutzt werden.