Die Schnittstellen eingebetteter Systeme sind potenzielle Angriffspunkte. Das betrifft Schnittstellen auf allen Ebenen des OSI-Schichtenmodells und alle eingesetzten Übertragungsmedien. Wird der Zugang über die Schnittstellen nicht kontrolliert oder sind die Kontrollmechanismen zu schwach, könnte bei einem Angriff in das System eingedrungen werden, unbefugt Daten gelesen und manipuliert sowie Folgeangriffe eingeleitet werden. So könnten unbemerkt Spionage- oder Sabotagegeräte angeschlossen werden, z. B. miniaturisierte Steuerungen oder Datenlogger.

Auf Mikrocontroller-Ebene könnten bei Anschluss der Systeme an die I/O-Ports über die I/O-Leitungen Signale in die I/O-Register eingespielt werden oder es könnten Ausgangssignale aufgezeichnet werden.

Ist ein Reset-Eingang vorhanden, könnten Angreifende diesen ansteuern und temporär das System außer Betrieb setzen.