Wenn IoT-Geräte nicht regelmäßig gepatcht werden, bleiben bekannte Schwachstellen offen und können für umfangreiche Angriffe ausgenutzt werden. Ein Ziel eines Angriffs könnte sein, die IoT-Geräte in ein Botnetz zu integrieren. In diesem Fall könnten sie beispielsweise dazu missbraucht werden, um DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) auszuführen und die Verfügbarkeit von Diensten einzuschränken.
Häufig werden dazu Botnetze benutzt, die zu großen Teilen aus IoT-Geräten bestehen. Mit der Schadsoftware "Mirai", die es bereits seit 2016 gibt, werden beispielsweise Webcams, Kameras, digitale Videorecorder, Router und Drucker in ein Botnetz integriert. Sie scannen dann selbstständig das Internet nach weiteren Geräten, um sie mit Schadsoftware zu infizieren und dem Botnetz hinzuzufügen. Zusätzlich gibt es auch weitere Varianten einer solchen Schadsoftware wie "Mozi" oder "BotenaGo", die 2019 und 2021 eine ähnliche Vorgehensweise anwendeten.
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