Oft werden Telefone betrieben, die keinen Benutzenden persönlich zugeordnet sind. Einige dieser Telefone, wie zum Beispiel solche in Druckerräumen, sind nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich. Andererseits sind Telefone häufig in Bereichen zu finden, die für Besuchende frei zugänglich sind. Dazu zählen beispielsweise Parkhäuser oder Bereiche vor Zugangskontrollsystemen. Besitzen diese Telefone ein elektronisches Telefonbuch, in dem interne Telefonnummern gespeichert sind, könnten diese Nummern ungewollt nach außen gelangen.
Beim Einsatz von VoIP-Telefonen in frei zugänglichen Bereichen können weitere Aspekte relevant sein. Denn sie haben einen hohen Software-Anteil und werden häufig in Datennetzen betrieben, die auch für andere IT-Anwendungen genutzt werden. Angreifende könnten deshalb durch den direkten Zugriff auf Geräteinformationen versuchen, Schwachstellen in der VoIP-Software auszunutzen oder selbst schädliche Software zu installieren.
VoIP-Telefone müssen an ein Datennetz angeschlossen sein. Angreifende könnten an diesen Netzanschluss ein mobiles IT-System anschließen und so unter Umständen auf das von außen durch eine Firewall geschützte interne Netz zugreifen. Diesen Zugang können sie möglicherweise für Angriffe auf die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ausnutzen.
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