+GEB.2 Physischer Perimeter
---+GEB.2.1 Installation von Perimetern
---+GEB.2.2 Dokumentation öffentlicher Bereiche
---+GEB.2.3 Erkundung aus dem öffentlichen Raum
---+GEB.2.4 Elektromagnetische Abschirmung
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GEB.2 Physischer Perimeter
1. Přehled
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Standard |
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GEB.2.1 Installation von Perimetern
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Gebäudemanagement für Standorte SOLLTE Sicherheitsperimeter installieren. Erläuterung Die Installation physischer Sicherheitsperimeter dient dem grundlegenden Schutz von Informationsressourcen und kritischer Infrastruktur vor unbefugtem Zugriff und physischen Bedrohungen. Ein effektiver Sicherheitsperimeter kann als mehrschichtige Barriere fungieren, die sensible Bereiche vor verschiedenen Risiken wie Einbruch, Diebstahl oder Sabotage schützt. Ohne angemessene physische Sicherheitsmaßnahmen könnten unbefugte Personen z.B. Zugang zu Serverräumen erlangen und dort Datenträger entwenden, Schadcode installieren oder Hardwarekomponenten manipulieren. Auch Naturereignisse wie Überschwemmungen oder Brände könnten ohne geeignete Perimeter leichter zu Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen führen. Bei der Implementierung physischer Sicherheitsperimeter kann eine Kombination verschiedener Sicherheitsebenen erwogen werden, beginnend mit äußeren Barrieren wie Zäunen, Schranken oder gesicherten Eingangsbereichen, die den Zugang zum Gelände regulieren. Im Gebäudeinneren können Zugangskontrollsysteme mit unterschiedlichen Authentifizierungsmethoden (Chipkarten, biometrische Verfahren, PIN-Codes) eingesetzt werden, um den Zutritt zu sensiblen Bereichen auf autorisierte Mitarbeiter zu beschränken. Die Effektivität dieser Maßnahmen kann durch ergänzende Systeme wie Videoüberwachung, Alarmanlagen oder Bewegungsmelder verstärkt werden, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheitsanforderungen und Praktikabilität für den Arbeitsalltag zu finden ist. Bei der Planung kann eine Risikobewertung helfen, um festzulegen, welche Bereiche besonders schutzbedürftig sind und entsprechend abgesichert werden, etwa durch Sicherheitszonen mit gestaffelten Zugangsrechten oder spezielle Brandschutzbereiche für kritische IT-Infrastruktur.
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GEB.2.2 Dokumentation öffentlicher Bereiche
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Gebäudemanagement für Gebäude SOLLTE Bereiche, die ohne Authentifizierung zugänglich sind, mit Begründung dokumentieren. Erläuterung Gebäude sind als stabiler und klar ersichtlicher Sicherheitsperimeter besonders geeignet. Viele Institutionen benötigen für ihre Aufgaben jedoch Bereiche, die ohne Authentifizierung zugänglich sind, z.B. Empfangs- oder Lieferzonen, Bürgerbüros, Kundenräume. Hierdurch könnte es leicht zu versehentlichen oder zielgerichteten Schäden an Assets, unbefugten Zutritten oder dem Abfluss vertraulicher Daten kommen. Daher ist es sinnvoll, diese Bereiche zu dokumentieren und die Gründe für ihre Bereitstellung nachzuhalten, um sicherzustellen, dass der Sicherheitsperimeter auch im Gebäude korrekt verläuft und geschützt ist.
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GEB.2.3 Erkundung aus dem öffentlichen Raum
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Gebäudemanagement für Standorte SOLLTE Hör- und Sehschutz gegen den öffentlichen Raum testen. Erläuterung Erkundung aus dem öffentlichen Raum ist die systematische Sammlung von Informationen, die ausschließlich von öffentlich zugänglichen Bereichen aus durchgeführt wird, um die Schwachstellen eines Standortes zu bewerten, ohne in Sperrzonen einzudringen. Hierbei könnten z.B. Sicherheitssysteme, Zugangspunkte und Personalroutinen ausgeforscht werden; Gespräche in offenen Bereichen wie Lobbys oder Raucherzonen aufgezeichnet werden, in denen sensible Informationen versehentlich preisgegeben werden könnten; zusätzliche Techniken wie das Durchsuchen von Mülltonnen (Dumpster Diving), drahtlose Signalanalyse und Social Engineering von öffentlichen Aussichtspunkten aus könnten zahlreiche Informationen ungewollt preisgeben. Hierbei sind sowohl Einblicke von öffentlichen Straßen, Plätzen oder sonstigen Flächen außerhalb des Perimeters relevant, als auch die Erkundung von höher gelegenen Positionen, z.B. gegenüberliegenden Hochhäusern oder Flugmaschinen wie Drohnen, bis hin zu Satellitenaufnahmen. Maßnahmen können z.B. Begehungen des Perimeters oder von höher gelegenen Räumlichkeiten, die Auswertung öffentlicher Sattelitenbilder oder eigene Drohnenflüge sein. Kann auch durch einen physischen Penetration Test sichergestellt werden.
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GEB.2.4 Elektromagnetische Abschirmung
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Gebäudemanagement für Standorte KANN die Elektromagnetische Abschirmung testen. Erläuterung Die elektromagnetische Abschirmung von Standorten dient dem Schutz vertraulicher Informationen vor unbefugter Erfassung durch elektromagnetische Abstrahlung. Computersysteme, Netzwerkgeräte und andere elektronische Ausrüstungen senden elektromagnetische Signale aus, die außerhalb des Gebäudes abgefangen werden könnten. Dies könnte zur ungewollten Offenlegung sensibler Daten führen, wie etwa bei Van-Eck-Phreaking, bei dem Bildschirminhalte aus der Ferne rekonstruiert werden können. Ein Angreifer könnte beispielsweise mit speziellem Equipment die ausgesendeten Signale eines Monitors oder Netzwerkkabels abfangen und daraus Passwörter, Finanzdaten oder Geschäftsgeheimnisse extrahieren, ohne physischen Zugang zum Gebäude zu benötigen. Bei der Umsetzung kann eine mehrstufige Strategie verfolgt werden. Die Räumlichkeiten können mit speziellen abschirmenden Materialien wie metallischen Geweben, leitfähigen Farben oder Folienbeschichtungen ausgekleidet werden, die als "Faradayscher Käfig" wirken. Fenster können mit metallbeschichteten Gläsern oder speziellen Folien versehen werden, die elektromagnetische Strahlung blockieren. Sicherheitsbereiche können nach Sensitivität der dort verarbeiteten Daten in verschiedene Zonen eingeteilt werden, wobei nur die kritischsten Bereiche vollständig abgeschirmt werden.
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1.1 Odkazy
1.2 Identifikované požadavky
1.3 Související regulace
2. Identifikované požadavky
Požadavky
| Zdroj |
Požadavek |
3. Související regulace
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