+ARCH.6 Vertraulichkeit und Integrität im Weitverkehrsnetz
---+ARCH.6.1 Kontrollierte Verbindungsführung
---+ARCH.6.2 Verschlüsselung von Weiterverkehrsverbindungen
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ARCH.6 Vertraulichkeit und Integrität im Weitverkehrsnetz
1. Přehled
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Standard |
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ARCH.6.1 Kontrollierte Verbindungsführung
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Architektur für Externe Netzanschlüsse KANN eine [physisch oder logisch] kontrollierte Verbindungsführung für Weitverkehrsverbindungen aktivieren. Erläuterung Unter einer physisch kontrollierten Verbindungsführung kann in diesem Kontext die Verwendung dedizierter Leitungswege (Dark Fiber), sowie Hardware-Komponenten wie Router, Firewalls oder Trennstellen verstanden werden, die den Zugriff auf Leitungen oder Ports unmittelbar begrenzen. Eine logisch kontrollierte Verbindungsführung kann durch softwarebasierte Mechanismen wie VLANs, VPN-Tunnel oder Routing-Regeln erfolgen, die den Datenverkehr unabhängig von der physischen Leitung steuern. Ohne eine kontrollierte Verbindungsführung könnte ein Angreifer über eine ungeschützte oder direkt angebundene Leitung in interne Systeme eindringen und dort Schadsoftware platzieren, Daten manipulieren oder vertrauliche Informationen abziehen. Ebenso könnte durch eine unzureichend kontrollierte Verbindung ein Ausfall der Netzstabilität eintreten, etwa wenn über eine falsch konfigurierte Schnittstelle großflächiger Datenverkehr einbricht und produktive Systeme beeinträchtigt. Eine kontrollierte Architektur kann dagegen Angriffsflächen reduzieren, Datenströme nachvollziehbar machen und die Sicherheit der Informationsflüsse zwischen Institution und externen Partnern oder Netzanbietern erhöhen. Die Umsetzung kann beispielsweise durch klar definierte Übergabepunkte zum externen Netz erfolgen, an denen sämtliche eingehenden und ausgehenden Verbindungen zentral zusammenlaufen und durch Filter- oder Segmentierungsmechanismen geprüft werden.
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ARCH.6.2 Verschlüsselung von Weiterverkehrsverbindungen
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Architektur für Externe Netzanschlüsse SOLLTE Verbindungen ins Weitverkehrsnetz nach [einem anerkannten Standard] verschlüsseln. Erläuterung Ohne ein etabliertes Verschlüsselungsverfahren könnte sensible Kommunikation im Klartext übertragen werden, was Angreifern ein einfaches Mitlesen ermöglichen könnte – etwa durch Abhören in einem öffentlichen WLAN, durch kompromittierte Router eines Providers oder durch staatliche Massenüberwachung. Auch die unbemerkte Manipulation von Datenpaketen auf dem Weg zwischen Institution und Gegenstelle könnte die Integrität der übermittelten Inhalte gefährden und beispielsweise zu manipulierten Geschäftsdaten oder Schadcode-Einschleusungen führen. Der Einsatz von anerkannten Standards zur Verschlüsselung kann Vertraulichkeit und Integrität wahren, indem die Inhalte für Unbefugte unlesbar bleiben und Kommunikationspartner einander zuverlässig identifizieren können. So kann beispielsweise sichergestellt werden, dass eine entfernte Niederlassung tatsächlich mit der Zentrale verbunden ist und nicht mit einem Angreifer, der den Datenverkehr umleitet. Im Kontext externer Netzanschlüsse bezeichnet „Weitverkehrsnetz“ typischerweise öffentliche Netze wie das Internet oder auch gemietete WAN-Verbindungen über Telekommunikationsanbieter, die institutionsextern betrieben und potenziell unsicher sind. Anerkannte Standards sind z.B. TLS, IPsec oder WireGuard, die regelmäßig überprüft und weit verbreitet eingesetzt werden. Eine Institution kann diese Anforderung durch konkrete Maßnahmen umsetzen, z. B. indem sie Site-to-Site-VPNs zwischen Standorten einrichtet, Remote-Zugriffe von Mitarbeitenden ausschließlich über VPN-Gateways mit Zwei-Faktor-Authentisierung ermöglicht und auch Cloud-Dienste konsequent über gesicherte Verbindungen anbindet.
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1.1 Odkazy
1.2 Identifikované požadavky
1.3 Související regulace
2. Identifikované požadavky
Požadavky
| Zdroj |
Požadavek |
3. Související regulace
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