Anwendungssoftware setzt manchmal Rechte hochprivilegierter Gruppen (beispielsweise von sogenannten Domänenadministratoren) für Dienstkonten voraus, um die Produkte einfacher testen und ausbringen zu können, obwohl für den Betrieb deutlich weniger Rechte notwendig sind. Ein besonderes Risiko besteht, wenn diese Dienstkonten mit schwachen Passwörtern gesichert sind. Auch Konten, die nicht Mitglied einer hoch privilegierten Gruppe sind, können administrative Berechtigungen beispielsweise auf einer großen Anzahl von Servern und Clients zugewiesen sein. Damit besitzen sie ähnlich umfangreiche Rechte wie Mitglieder hoch privilegierten Gruppen im AD DS. Die weitreichenden Rechte dieser Konten können von Angreifenden missbraucht werden, um sich in der Domäne weiterzubewegen.