Wenn UCC nicht so geplant wird, wie es auch tatsächlich benutzt werden soll, kann dies Auswirkungen auf die Funktionalität aller UCC-Dienste haben. Werden UCC-Komponenten verändert oder vermehrt benutzt, z. B. durch eine erhöhte Anzahl von Benutzenden, kann eine ursprünglich geeignete Planung unzureichend werden.

Je nach Bereitstellungsart und benutzten Diensten können sich die Anforderungen der UCC-Komponenten an die Netze stark unterscheiden. Eine auf Sprachkommunikation fokussierte UCC-Komponente im eigenen Netz kann beispielsweise andere Anforderungen an Internet- und WAN-Verbindungen stellen als ein Cloud-Dienst, der auch mobil benutzt werden soll. Werden die Netze nicht so geplant, dass sie UCC-Dienste berücksichtigen, sind die UCC-Dienste nicht ausreichend benutzbar.

Entsprechende Gefährdungen gibt es auch für die zu berücksichtigenden Endgeräte. Besonders die Videokommunikation und die zugehörigen Funktionen stellen zum Teil sehr hohe Anforderungen an die Clients. Insbesondere bei Thin Clients kann dies zu Problemen führen, da UCC-Dienste häufig ganz oder teilweise auf dem Endgerät ausgeführt werden, um Kommunikationsdatenströme zu optimieren. Clients mit unzureichender Rechenleistung können beispielsweise Aussetzer oder Artefakte bei der Videokommunikation bedingen.