Schon in einer Standardinstallation werden bei unixartigen Betriebssystemen zahlreiche Anwendungen installiert, die separat konfiguriert werden müssen. Auch nachinstallierte Anwendungen müssen separat konfiguriert werden, so dass sich schließlich unzählige Konfigurationsdateien auf dem Betriebssystem befinden.

Da viele Anwendungen unabhängig voneinander konfiguriert werden, können die Konfigurationsoptionen im Widerspruch zueinander stehen, ohne dass dies aus den einzelnen Einstellungen ersichtlich ist. Beispielsweise könnte ein Dienst für eine Fernadministration auf einem Port lauschen, der von Paketfilterregeln blockiert wird. Auf diese Weise können die Anwendungen zusätzliche Funktionen bereitstellen, die nicht gewünscht sind, oder wichtige Funktionen nicht anbieten. Das kann dazu führen, dass bestimmte Aufgaben am Client erschwert oder gar nicht erfüllt werden.