+GEB.8 Verwahrung von Speichermedien
---+GEB.8.1 Gesonderte Aufbewahrung
------+GEB.8.1.1 Archiv
---+GEB.8.2 Staub und Schmutz
---+GEB.8.3 Schutz der Datenträger vor Brandschäden
---+GEB.8.4 Überwachung schonender Klimatisierung

GEB.8 Verwahrung von Speichermedien

1. Übersicht

Bezeichnung Standard
GEB.8.1 Gesonderte Aufbewahrung

Gebäudemanagement für Standorte SOLLTE geschäftskritische Speichermedien in verschließbaren Schutzeinrichtungen platzieren.

Erläuterung

Vertrauliche Speichermedien, die ungesichert herumliegen (sowohl analoge Dokumente als auch digitale Datenträger) sind ein leichtes Ziel für Diebstahl und können versehentlich verloren gehen oder beschädigt werden; eine angemessene Sicherung erfolgt durch Aufbewahrung in abschließbaren Schränken, in Safes oder in dedizierten, gesicherten Räumlichkeiten, wobei die Anforderung auch dann als erfüllt gilt, wenn ein fest verbautes Behältnis genutzt wird, beispielsweise ein Safe-Raum.

GEB.8.2 Staub und Schmutz

Gebäudemanagement für Archiv KANN Maßnahmen zum Schutz der Datenträger vor Staub und Schmutz verankern.

Erläuterung

Werden analoge und digitale Datenträger länger im Archiv aufbewahrt, so besteht das Risiko der schleichenden Zersetzung durch Staub und Schmutz. Maßnahmen sind z.B. staubdichte und antistatische Lagerung in Schutzschränken, Klimatisierung, Schutzkleidung, trockene Reinigung.

GEB.8.3 Schutz der Datenträger vor Brandschäden

Gebäudemanagement für Standorte KANN feuerfeste Behältnisse nach [einem anerkannten Standard] installieren.

Erläuterung

Datenträgerarchive sind bei Bränden besonders schützenswert, da hier häufig die langzeitig kritischen Daten gelagert werden. Kann durch Brandschutzschränke oder Datensafes umgesetzt werden, die nach DIN EN 1047-1 oder ISO 11799 zertifiziert sind.

GEB.8.4 Überwachung schonender Klimatisierung

Gebäudemanagement für Archiv KANN für die Datenträger schonende Temperatur und Luftfeuchtigkeit anhand von [Schwellwerten] überwachen.

Erläuterung

IT-Infrastruktur benötigt typischerweise eine Umwelttemperatur von nicht viel mehr als 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von nicht über 60%. Bei höheren Werten altern Komponenten schneller und das Risiko von Ausfällen durch Abwärme oder Spannungsüberschläge steigt. Grenzwerte können anhand der Herstellerangaben der im Raum eingesetzten Datenträger ermittelt werden. Die Überwachung kann mit klimatechnischen Sensoren im Raum realisiert werden.

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehörige Regulierungen

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehörige Regulierungen

Regulierungen
Quelle Regulierung