+KONF.6.5 Dynamische Zugriffskontrolle im System

KONF.6.5 Dynamische Zugriffskontrolle im System

Konfiguration für IT-Systeme KANN dynamische Zugriffskontrolle im System aktivieren.

Erläuterung

Eine dynamische Zugriffskontrolle (engl. Dynamic Access Control, DAC) bezeichnet ein Verfahren, bei dem Zugriffsentscheidungen nicht ausschließlich auf statischen Berechtigungen (z. B. Benutzerrollen oder ACLs) beruhen, sondern zusätzlich kontextabhängige Bedingungen wie Gerätezustand, Sensitivität der Daten, Standort, Zeitfenster oder Sicherheitsklassifikation auswerten. Dabei bleibt die Policy, also die zugrundeliegende Regelmenge zur Zugriffsbewertung, fest definiert und nachvollziehbar dokumentiert – lediglich die Entscheidung über den konkreten Zugriff erfolgt dynamisch anhand dieser Bedingungen. Ziel ist eine feinere Steuerung des Datenzugriffs auf Basis aktueller Risikosituationen, ohne dass Administratoren Berechtigungen manuell anpassen müssen. Solche Mechanismen können etwa verhindern, dass ein Benutzer sensible Daten von einem nicht verwalteten Endgerät ausliest, während er im internen Netz regulär Zugriff hätte. Da DAC komplex sein kann ist es zweckmäßig, auch auf Funktionen zur Auditierung und Protokollierung der DAC zu achten.

1. Übersicht

Bezeichnung Standard

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehörige Regulierungen

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehörige Regulierungen

Regulierungen
Quelle Regulierung

Verknüpfte Vorgänge