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Der Cloud-Anbieter führt eine Business Impact Analyse durch. In dieser BIA analysiert der Cloud-Anbieter die Auswirkungen der Unterbrechung von Aktivitäten auf seine Organisation in Bezug auf die Entwicklung und den Betrieb des Cloud-Dienstes gemäß den anwendbaren Richtlinien und Verfahren mit mindestens den folgenden Aspekten: 1. Mögliche Szenarien basierend auf einer Risikobeurteilung, die Cybersicherheitsrisiken einschließt; 2. Identifizierung kritischer Produkte und Dienstleistungen; 3. Identifizierung von Abhängigkeiten, einschließlich Prozessen (einschließlich erforderlicher Ressourcen), Anwendungen und Service-Organisationen; 4. Erfassung von Bedrohungen für kritische Produkte und Dienstleistungen; 5. Ermittlung von Auswirkungen resultierend aus geplanten und ungeplanten Ausfällen, Dienstverschlechterungen und die Veränderung im Laufe der Zeit; 6. Bestimmung des maximal tolerierbaren Zeitraums (MTA) von Ausfall und Dienstverschlechterung; 7. Feststellung der Prioritäten zur Wiederherstellung; 8. Festlegung von zeitlichen Zielvorgaben zur Wiederaufnahme kritischer Produkte und der Dienstleistung innerhalb des maximal tolerierbaren Zeitraums (d. h. RTO); 9. Festlegung zeitlicher Zielvorgaben zum maximal tolerierbaren Zeitraum, in dem abgeleitete Cloud-Dienstdaten, Cloud-Anbieterdaten, Kontodaten und, sofern deren Verarbeitung vertraglich vereinbart ist, Cloud-Kundendaten verloren gehen und nicht wiederhergestellt werden können (d.h. RPO); und 10. Abschätzung der zur Wiederaufnahme benötigten Ressourcen. Ergänzende Informationen Zu den gemäß dem Basiskriterium zu berücksichtigenden Szenarien gehören beispielsweise der Verlust von Personal, Gebäuden, Infrastruktur und Dienstleistern.
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