|
Für diese technischen Schutzmaßnahmen werden auf mehreren Ebenen Präventions- und Schutzmaßnahmen implementiert (Defense in Depth), um das Risiko eines Durchbrechens des eingesetzten Verteidigungssystems zu mindern. Dies schließt netzbasierte Cyberangriffe ein, wie zum Beispiel: 1. Angriffe auf Basis anomaler Eingangs- oder Ausgangs-Traffic-Muster; 2. Distributed-Denial-of-Service-(DDoS-)Angriffe; 3. Spoofing-Angriffe; 4. Code-Injection-Angriffe; 5. DNS-Tunneling; und 6. IoT-Angriffe, die auf Geräte innerhalb eines Netzes abzielen. Ergänzende Informationen Technische Schutzmaßnahmen, die Schutz und Prävention auf mehreren Ebenen bieten, sind z. B. eine spezielle Trennung im Identitäts- und Berechtigungsmanagement, eine separate Protokollierung für Schutzsysteme und Web Application Firewalls (WAFs) für den Zugriff auf Schutzsysteme. Netzbasierte Angriffe können z. B. durch MAC-Spoofing und ARP-Poisoning-Angriffe erfolgen. Technische Maßnahmen zum Verhindern des Beitretens unbekannter physischer oder virtueller Geräte zu einem physischen oder virtuellen Netz können sich z. B. an MACSec gemäß IEEE 802.1X:2010 orientieren.
|