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+CRY-01.02AC |
CRY-01.02ACDie PQC-Strategie des Cloud-Anbieters ist mit den Kryptographie-Richtlinien und -Verfahren abgestimmt und umfasst die folgenden Aspekte: 1. Pflege eines Verzeichnisses der verwendeten kryptographischen Mechanismen, einschließlich Prioritätsstufen für jeden Verzeichniseintrag auf Grundlage der Auswirkungen und Wahrscheinlichkeiten der durch Quantencomputing-Angriffe verursachten Risiken sowie des Aufwands zur Behebung solcher Risiken; 2. Sich über Verschlüsselungsmaßnahmen informiert zu halten, die als Stand der Technik und als sicher gegen Gegner gelten, die im Besitz eines Quantencomputers sind; 3. Verwendung hybrider Kryptographiemodelle, um Sicherheit sowohl gegen auf Quantencomputing als auch gegen nicht auf Quantencomputing basierende Angriffe zu gewährleisten; und 4. Definition von auslösenden Ereignissen, erforderlichen Ressourcen, Übergangsplänen und Erfolgskriterien für die Implementierung post-quantenkryptographischer Mechanismen. Ergänzende Informationen Die folgenden Technischen Richtlinien (in der jeweils aktuellen Fassung) enthalten Empfehlungen und Schlüssellängen für kryptographische Mechanismen nach dem Stand der Technik: 1. BSI TR-02102-1 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen; 2. BSI TR-02102-2 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen – Verwendung von Transport Layer Security (TLS); 3. BSI TR-02102-3 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen – Verwendung von Internet Protocol Security (IPSec) und Internet Key Exchange (IKEv2); und 4. BSI TR-02102-4 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen – Verwendung von Secure Shell (SSH). Ein Änderungsmanagementprozess im Sinne des Basiskriteriums kann entweder durch den in DEV-03 beschriebenen Standard-Änderungsmanagementprozess abgedeckt oder als separater Prozess umgesetzt werden. Ergänzende Informationen Empfehlungen für die Migration zu PQC und die zukunftssichere Nutzung von Kryptographie werden beispielsweise bereitgestellt in: 1. der BSI-Leitlinie 'Kryptografie quantensicher gestalten - Grundlagen, Entwicklungen, Empfehlungen'; 2. der von der Europäischen Kommission veröffentlichten Roadmap 'Ein koordinierter Implementierungsfahrplan für den Übergang zur Post-Quantum-Kryptographie'; und 3. den vorläufigen Entwürfen für die NIST-Veröffentlichung 'NIST SP 1800-38: NIST SP 1800-38: Migration to Post-Quantum Cryptography: Preparation for Considering the Implementation and Adoption of Quantum Safe Cryptography' (ausschließlich in englischer Sprache verfügbar). Ergänzende Informationen Hybride Kryptographiemodelle, wie sie im Kontext der Post-Quanten-Kryptographie definiert sind, kombinieren klassische und quantensichere Mechanismen, um sicherzustellen, dass das System auch dann sicher bleibt, wenn eine Komponente kompromittiert wird. Der Zweck solcher Modelle besteht darin, langfristigen Schutz vor Bedrohungen wie 'store now, decrypt later' (jetzt speichern, später entschlüsseln) und anderen auf klassischem oder Quantencomputing basierenden Angriffen zu bieten. 1. Übersicht
1.1 Referenzen1.2 Identifizierte Anforderungen1.3 Zugehörige Regulierungen2. Identifizierte Anforderungen
3. Zugehörige Regulierungen
Verknüpfte Vorgänge
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