Besteht die Möglichkeit, im Container eigenen Code auszuführen, kann bei einem Angriff möglicherweise die Isolation des Containers gegenüber anderen Containern oder dem Host überwunden und auf andere Container, das Host-System oder die Infrastruktur zugegriffen werden. Es wird auch von einem „Container-Ausbruch" gesprochen. Dieser Angriff kann z. B. über Schwachstellen in Prozessoren, im Betriebssystem-Kernel oder in lokal angebotenen Infrastruktur-Diensten wie z. B. DNS oder SSH erfolgen.

Somit könnte bei einem Angriff die Kontrolle über das Host-System oder andere Systeme aus der Infrastruktur übernommen werden. Es droht der Verlust der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit aller auf diesem Host ausgeführten Container sowie auf dem Host selbst, falls dort ebenfalls erhöhte Privilegien erlangt werden können.