Eine große Zahl von Funktionen und Diensten bedeutet oft auch eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten. Dabei können Fehlkonfigurationen auftreten.
Benutzende können oder müssen ihre UCC-Clients teilweise selbst konfigurieren. Dies kann Benutzende aufgrund der Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten überfordern und fehlerhafte Konfigurationen verursachen. Wenn beispielsweise im Büro und im Homeoffice verschiedene Headsets verwendet werden, muss die Konfiguration gegebenenfalls angepasst werden. Fehlkonfigurationen können dazu führen, dass Benutzende in Besprechungen nicht hör- oder sichtbar sind oder selbst keinen Ton hören. Darüber hinaus können ungewollt Informationen preisgegeben werden, wenn Raumsysteme so konfiguriert sind, dass eingehende Kommunikationsanfragen automatisch angenommen werden.
Ebenso können durch ein unzureichendes Identitäts- und Berechtigungskonzept Fehler auftreten, wenn UCC-Dienste konfiguriert werden. Administrierende, die im Rahmen der Einrichtung von neuen Konten ebenfalls zentrale Routing-Einstellungen ändern, können hierdurch eine gravierende Fehlkonfiguration verursachen. Diese kann dazu führen, dass Daten verloren gehen, oder der UCC-Dienst ausfällt.
Zu den Fehlkonfigurationen durch ein unzureichendes Identitäts- und Berechtigungskonzept gehören auch unzureichend eingeschränkte Berechtigungen von externen Teilnehmenden. Können diese beispielsweise unberechtigt auf Inhalte von Konversationen zugreifen, so können Informationen abfließen oder manipuliert werden.
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