Neue Versionen von Server-Betriebssystemen werden im Vergleich zu den Vorgängerversionen regelmäßig um neue Funktionen erweitert. Auch bei bereits vorhandenen Features können sich Teilfunktionen, Parameter oder Standardkonfigurationen in neuen Versionen verändern. Ist der IT-Betrieb der Institution nicht ausreichend in den Besonderheiten der Betriebssysteme geschult, drohen Konfigurationsfehler und menschliche Fehlhandlungen, die neben der Funktionalität auch die Sicherheit des IT-Systems beeinträchtigen können.
Eine besondere Gefahr stellen uneinheitliche Server-Sicherheitseinstellungen dar (z. B. bei SMB, RPC oder LDAP). Wenn die Konfiguration nicht systematisch und zentral geplant, dokumentiert, überprüft und nachgehalten wird, droht ein sogenannter Konfigurationsdrift. Je mehr sich die konkreten Konfigurationen funktional ähnlicher Systeme unbegründet und undokumentiert auseinander bewegen, desto schwieriger wird es, einen Überblick über den Status quo zu behalten und die Sicherheit ganzheitlich und konsequent aufrechtzuerhalten.
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