UCC-Dienste erheben an vielen Stellen Daten, die auch anderen Benutzenden angezeigt werden. Dies kann dazu führen, dass personenbezogene Informationen ungewollt preisgegeben werden.

Unter anderem kann die Verfügbarkeit von Benutzenden sichtbar sein. Auch Zeitstempel an Beiträgen in Chats bis hin zu umfangreichen Auswertungen über Gespräche, Aktivitäten oder Inhalte für einzelne Benutzende können Teil einer UCC-Komponente sein. Dabei können sogar Personenprofile durch die UCC-Dienste gebildet werden. Auch Personen ohne erweiterte Berechtigungen erhalten häufig Zugriff auf diese Auswertungen. Dadurch können sie Rückschlüsse auf Arbeitszeiten und -inhalte sowie persönliche Beziehungen anderer Personen ziehen und diese beispielsweise zur Leistungsüberwachung verwenden.

Werden bei mobilem Arbeiten virtuelle Konferenzen benutzt, können ungewollt private Informationen an die Teilnehmenden der Konferenz übermittelt werden. Dazu zählen beispielsweise Personen, die durch das Videobild laufen, persönliche Gegenstände im Hintergrund einer Videoübertragung oder Geräusche und Stimmen aus dem privaten Umfeld.