Sind die benötigten Kenntnisse bei den Administrierenden nicht auf allen Gebieten redundant vorhanden, könnte eine entsprechende IT-Administrationstätigkeit nicht durchgeführt werden, wenn Kernkompetenztragende ausfallen. Wenn zusätzlich die Dokumentation für durchzuführende Arbeitsschritte unzureichend ist, kann die IT-Administrationstätigkeit nicht von anderen Administrierenden ohne weitere Risiken durchgeführt werden. Dies kann dazu führen, dass Fehlfunktionen nicht behoben werden können. In der Folge ist die Verfügbarkeit von IT-Systemen nicht (ausreichend) gewährleistet und Schwachstellen können nicht behoben werden, wodurch Angriffe begünstigt werden.

Diese Situation kann auch dadurch entstehen, dass es für IT-Administrationstätigkeiten keine festgelegten Vertretenden mit entsprechenden Berechtigungen gibt oder dass festgelegte Vertretende oder sogar der Notfallzugang nicht über die erforderlichen administrativen Berechtigungen verfügen.