Unzulängliche vertragliche Regelungen mit den Anbietenden von Outsourcing können zu Schwachstellen in der Informationssicherheit entlang des gesamten Outsourcing-Lebenszyklus führen. Die vertraglichen Regelungen definieren den gesamten Outsourcing-Prozess und stellen den Ausgangspunkt für Ansprüche der Nutzenden gegenüber den Anbietenden von Outsourcing dar. Aufgrund von unzulänglichen vertraglichen Regelungen mit den Anbietenden von Outsourcing können vielfältige und auch schwerwiegende Sicherheitsprobleme auftreten. Wenn Aufgaben, Leistungsparameter oder Aufwände ungenügend oder missverständlich beschrieben wurden, können möglicherweise aus Unkenntnis oder wegen fehlender Ressourcen Sicherheitsmaßnahmen nicht umgesetzt werden. Dies kann viele negative Auswirkungen nach sich ziehen, etwa, wenn regulatorische Anforderungen und Pflichten nicht erfüllt oder Auskunftspflichten und Gesetze nicht eingehalten werden. Wird bei der Vertragsgestaltung der Aspekt der Informationssicherheit nicht berücksichtigt, so können Prozesse und Daten der Nutzenden von Outsourcing unzureichend abgesichert werden.