+KONF.7.11 Einschränkung von Softwarebibliotheken

KONF.7.11 Einschränkung von Softwarebibliotheken

Konfiguration für IT-Systeme KANN die Ausführung nicht autorisierter Softwarebibliotheken einschränken.

Erläuterung

Softwarebibliotheken sind wiederverwendbare Codesammlungen, die Entwicklern fertige Funktionalitäten bieten, ohne diese selbst programmieren zu müssen. Unautorisierte Bibliotheken stellen Sicherheitsrisiken dar, weil sie absichtlich eingeschleusten Schadcode enthalten könnten, der Daten ausspioniert oder Systeme kompromittiert. Sie durchlaufen seltener reguläre Sicherheitsüberprüfungen und könnten für Supply-Chain-Angriffe genutzt werden, bei denen harmlos erscheinender Code mit versteckten Schadfunktionen in Paketmanager eingeschleust wird. Zudem erhalten unautorisierte Bibliotheken häufig keine regelmäßigen Sicherheitsupdates, sodass bekannte Schwachstellen unbehoben bleiben. Mangelnde Dokumentation und unklare Abhängigkeiten von anderen ungeprüften Quellen erhöhen das Risiko zusätzlich. Beispiele sind Dateien der Typen .dll, .ocx, und .so. Die Umsetzung kann durch Sicherheitsfunktionen erfolgen, die nur das Laden autorisierter Bibliotheken in Systemprozessen erlaubt. Verfügt das IT-System über keine Möglichkeit zur Installation von Anwendungen, so ist die Anforderung entbehrlich.

1. Apžvalga

Pavadinimas Standartas

1.1 Nuorodos

1.2 Nustatyti reikalavimai

1.3 Susiję teisės aktai

2. Nustatyti reikalavimai

Reikalavimai
Šaltinis Reikalavimas

3. Susiję teisės aktai

Teisės aktai
Šaltinis Reguliavimas

Susietos užduotys