Die Standardkonfiguration von ICS-Komponenten ist häufig darauf ausgelegt, dass die Komponenten korrekt funktionieren und sich leicht in Betrieb nehmen lassen. Sicherheitsmechanismen spielen dabei oft eine untergeordnete Rolle. So sind in der Standardeinstellung häufig alle Dienste, Protokolle und Anschlüsse eingeschaltet und bleiben aktiv, auch wenn sie nicht benutzt werden. Ebenso bleiben voreingestellte Berechtigungen häufig unverändert.
Es ist für Angreifende leicht, diese ICS-Komponenten zu übernehmen und zu manipulieren. Ebenso ist es möglich, dass bei einem Angriff die unsichere Systemkonfiguration ausgenutzt wird, um die ICS-Komponente als Ausgangspunkt für weitere Angriffe zu nutzen. In der Folge können institutionskritische Informationen abfließen oder auch der gesamte Betrieb der Institution beeinträchtigt werden.
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