+BER.5.13 Identität vor Zurücksetzung und Ersetzung

BER.5.13 Identität vor Zurücksetzung und Ersetzung

Berechtigung SOLLTE vor der Zurücksetzung oder Ersetzung von Authentifizierungsmitteln eine Überprüfung der Identität der anfragenden Person oder technischen Instanz verankern.

Erläuterung

Unter einer Identitätsüberprüfung ist hier die Verifikation zu verstehen, ob die anfragende Person tatsächlich die berechtigte Identität besitzt, für die ein neues Passwort vergeben werden soll; in der Fachsprache wird dies häufig als Identity Verification oder Identity Proofing bezeichnet. Ein Passwort-Reset stellt einen besonders sensiblen Vorgang dar, da hierbei bestehende Authentisierungsmerkmale ersetzt werden und eine erfolgreiche Täuschung einem Unbefugten unmittelbar Zugang zu geschützten Informationen und Diensten verschaffen kann. Eine vorgelagerte Identitätsüberprüfung kann das Risiko verringern, dass sich Angreifer durch Social Engineering, gestohlene Kontaktdaten oder die Ausnutzung unzureichender Supportprozesse Zugang zu Benutzerkonten verschaffen könnten. \n\nDas unberechtigte Zurücksetzen von Zugangsdaten ist eine sehr bekannte Angriffsmethode und erfordert vom Täter nur geringe technische Fähigkeiten. Eine eindeutige Identifizierung des Inhabers des Zugangs kann z.B. anhand eines Personalausweises, durch die persönliche Identifikation bei autorisierten Stellen, die Bestätigung über einen unabhängigen zweiten Kommunikationskanal oder die Nutzung bestehender Mehrfaktor-Authentisierung erfolgen.

1. Pārskats

Nosaukums Standarts

1.1 Atsauces

1.2 Identificētās prasības

1.3 Saistītie tiesību akti

2. Identificētās prasības

Prasības
Avots Prasība

3. Saistītie tiesību akti

Tiesību akti
Avots Regulējums

Saistītie uzdevumi

Saites
Saites veids Uzdevums
blocks G 0.18 Fehlplanung oder fehlende Anpassung