Schwachstellen oder Fehler in Hard- oder Software mit kryptografischen Funktionen beeinträchtigen die Sicherheit der eingesetzten kryptografischen Verfahren. Sie können etwa dazu führen, dass die damit geschützten Informationen mitgelesen werden.

So setzt eine Vielzahl von kryptografischen Verfahren auf Zufallsgeneratoren, um sichere Schlüssel z. B. für eine Kommunikationsverbindung zu generieren. Auch wenn ein solches Verfahren als prinzipiell und konzeptionell sicher gilt, kann ein Fehler in der Hard- oder Software-Implementierung dazu führen, dass z. B. vorhersagbare Zufallszahlen generiert werden und somit auch die damit verbundenen kryptografischen Schlüssel rekonstruiert werden können. Dadurch können verschlüsselte Informationen ausgespäht werden, was wiederum weitreichende Folgen nach sich ziehen kann.