Bei der Entwicklung von IoT-Geräten wird der Aspekt der Informationssicherheit typischerweise nicht oder nur nachrangig beachtet. Das sorgte in der Vergangenheit dafür, dass IoT-Geräte immer wieder dazu missbraucht wurden, um Informationen über die Benutzenden oder den Einsatzbereich zu sammeln. So sind immer wieder Vorfälle mit vernetzten bzw. IP-basierten Überwachungskameras eingetreten:

Ende September 2016 wurde bekannt, dass einige Modelle von Überwachungskameras und Raumsensoren mit Hintertüren ausgestattet sind, die Spionage ermöglichen. Dies betraf insbesondere Überwachungskameras, die in Rechenzentren und Serverräumen eingesetzt wurden. Die Hintertüren ermöglichten offenbar, dass auf die Bild- und Videodaten der Kameras zugegriffen werden konnte und dass diese Daten auf Server im Internet kopiert werden konnten. Auf diese Weise konnten z. B. Kennwörter von Benutzenden oder Administrierenden kompromittiert werden oder Gerätekonfigurationen, Infrastrukturdetails und sonstige vertrauliche Informationen Dritten zugänglich werden. Dies erleichterte weitergehende Angriffe, indem die Gewohnheiten der Mitarbeitenden ausgenutzt wurden.