Eingebettete Systeme sind oft hinsichtlich Codegröße, Zeitverhalten, Energieverbrauch, Kosten sowie Größe und Gewicht eingeschränkt. Sie sind daher häufig nicht mit ausreichenden Sicherheitsfunktionen, wie z. B. starker Kryptografie, ausgestattet. Moderne eingebettete Systeme sind zunehmend durch weitverbreitete Techniken und Protokolle vernetzt und somit potenziell angreifbar.
Bei einem Angriff könnte versucht werden, Daten oder Software auf einem eingebetteten System zu manipulieren, indem versucht wird, die standardmäßig vorgesehenen Kommunikationsschnittstellen und -protokolle für eigene Zwecke zu missbrauchen. Sind z. B. die IP-Kommunikation oder Ethernet-, WLAN-, Bluetooth- und Mobil- oder Digitalfunk-Schnittstellen nicht ausreichend gesichert, können Angreifende Verbindungen übernehmen, Nachrichten fälschen oder in ein System eindringen und Folgeangriffe durchführen. Weiterhin kann ebenso versucht werden, mittels anderer verfügbarer Kommunikationsschnittstellen, z. B. USB-Ports, in das System einzudringen.
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