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Der Cloud-Anbieter integriert Threat Intelligence Erkenntnisse in seinen Risikomanagementprozess (vgl. OIS-07, OIS-08 und OIS-09). Ergänzende Informationen Wenn für diesen Prozess ein Bedrohungsmodell verwendet wird, kann der Cloud-Anbieter beispielsweise: 1. Strukturierte Methodiken (z. B. STRIDE, PASTA, LINDDUN) verwenden, die für die Architektur des Cloud-Dienstes geeignet sind; 2. Erkenntnisse über die aktuelle Bedrohungslandschaft spezifischen Systemkomponenten, Datenflüssen und Trust Boundaries zuordnen; 3. Threat Intelligence in Echtzeit einbeziehen, um Bedrohungsmodelle dynamisch zu aktualisieren, anstatt sich auf statische jährliche Beurteilungen zu verlassen; 4. Neu aufkommende Angriffsvektoren, Techniken und Verfahren (TTPs) berücksichtigen, die in Rahmenwerken wie MITRE ATT&CK dokumentiert sind; und 5. Lieferketten- und Drittrisiken durch erweiterte Bedrohungsmodellierung berücksichtigen. Das Ziel der Bedrohungsmodellierung ist es, sicherzustellen, dass die aktuellen internen und externen Bedrohungen in Maßnahmen zum Umgang mit Risiken berücksichtigt werden.
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