+3.4 Zusammenfassung der Feststellungen und der Punktebewertung
---+61. Im Anschluss an die oben genannte Bewertung sollten die zuständigen Behörden eine Stellungnahme …
---+62. Wenn die zuständigen Behörden davon ausgehen, dass das IKT-Risiko erheblich ist, und die …
---+Anhang - IKT-Risikotaxonomie

3.4 Zusammenfassung der Feststellungen und der Punktebewertung

3.4 Zusammenfassung der Feststellungen und der Punktebewertung

1. Übersicht

,
Bezeichnung Regulierung
61. Im Anschluss an die oben genannte Bewertung sollten die zuständigen Behörden eine Stellungnahme …

Im Anschluss an die oben genannte Bewertung sollten die zuständigen Behörden eine Stellungnahme zum IKT-Risiko des Instituts abgeben. Diese Stellungnahme sollte in einer Zusammenfassung der Feststellungen zum Ausdruck kommen, die die zuständigen Behörden bei der Vergabe der Punktebewertung des operationellen Risikos in Tabelle 6 der EBA-SREP-Leitlinien berücksichtigen sollten. Die zuständigen Behörden sollten ihre Sicht auf erhebliche IKT-Risiken auf die folgenden Überlegungen stützen, die in die operationelle Risikobewertung einfließen sollten:

  • a. Risikoüberlegungen
  • i. Das IKT-Risikoprofil und -positionen des Instituts;
  • ii. die ermittelten kritischen IKT-Systeme und -Dienstleistungen; und
  • iii. Die Erheblichkeit des IKT-Risikos bei kritischen IKT-Systemen.
  • b. Überlegungen hinsichtlich Management und Kontrollen
  • i. Ob die IKT-Risikomanagementpolitik und -strategie des Instituts und seine Gesamtstrategie und Risikobereitschaft kohärent sind;
  • ii. ob der organisatorische Rahmen für das IKT-Risikomanagement robust ist und klare Verantwortlichkeiten und eine klare Aufgabentrennung zwischen Risikoeignern und Management- und Kontrollfunktionen bestehen;
  • iii. ob die IKT-Risikomessungs-, -überwachungs- und -meldesysteme angemessen sind; und
  • iv. ob die Kontrollrahmen für erhebliche IKT-Risiken intakt sind.
62. Wenn die zuständigen Behörden davon ausgehen, dass das IKT-Risiko erheblich ist, und die …

Wenn die zuständigen Behörden davon ausgehen, dass das IKT-Risiko erheblich ist, und die zuständige Behörde beschließt, dieses Risiko als Unterkategorie des operationellen Risikos zu prüfen und mit Punkten zu bewerten, enthält die nachstehende Tabelle (Tabelle 1) die Überlegungen zur IKT-Risiko-Punktebewertung. Tabelle 1: Aufsichtliche Überlegungen zur Vergabe einer IKT-Risiko-Punktzahl

Risiko- Aufsichtlicher Überlegungen zum inhärenten Risiko Überlegungen zur Punktzahl Standpunkt angemessenen Steuerung und

1 Es besteht kein • erkennbares Risiko erheblicher aufsichtlicher Auswirkungen auf • das Institut angesichts der Höhe des inhärenten Risikos und der Steuerung und Kontrollen. 2 Es besteht ein • geringes Risiko erheblicher aufsichtlicher Auswirkungen • auf das Institut angesichts der Höhe des inhärenten Risikos und der Steuerung und Kontrollen.Kontrolle Die gemäß Absatz 37 zu berücksichtigenden Informationsquellen zeigten keine signifikanten IKT-Risikopositionen. Die Art des IKT-Risikoprofils des Instituts in Verbindung mit der Überprüfung der kritischen IKT-Systeme und der erheblichen IKT-Risiken für die IKT-Systeme und -Dienstleistungen haben keine erheblichen IKT-Risiken ergeben. Die gemäß Absatz 37 zu berücksichtigenden • Die IKT-Risikopolitik Informationsquellen zeigten keine und -strategie des Instituts signifikanten IKT-Risikopositionen. ist der Gesamtstrategie Die Art des IKT-Risikoprofils des und der Risikobereitschaft Instituts in Verbindung mit der angemessen. Überprüfung der kritischen • Der organisatorische IKT-Systeme und der erheblichen Rahmen für das IKT-Risiko IKT-Risiken für die IKT-Systeme und ist robust, und es bestehen -Dienstleistungen haben eine klare Verantwortlichkeiten begrenzte IKT-Risikoposition und eine klare ergeben (z. B. nicht mehr als zwei Aufgabentrennung von fünf der vordefinierten zwischen Risikoeignern und IKT-Risikokategorien). Management- und
3 Es besteht ein • mittleres Risiko erheblicher aufsichtlicher Auswirkungen auf das Institut • unterDie gemäß Absatz 37 zu Kontrollfunktionen. berücksichtigenden • Die IKT-Risikomessungs-Informationsquellen zeigten , -überwachungs-Hinweise auf mögliche signifikante und -meldesysteme sind IKT-Risikopositionen. angemessen. Die Art des IKT-Risikoprofils des • Der Kontrollrahmen für das Instituts in Verbindung mit der IKT-Risiko ist intakt.
Berücksichtigung des inhärenten Risikos und der Steuerung und Kontrollen.Überprüfung der kritischen IKT-Systeme und der erheblichen IKT-Risiken für die IKT-Systeme und -Dienstleistungen haben eine erhöhte IKT-Risikoposition ergeben (z. B. drei oder mehr von fünf der vordefinierten IKT-Risikokategorien).
4 Es besteht ein • hohes Risiko erheblicher aufsichtlicher Auswirkungen auf das Institut • angesichts der Höhe des inhärenten Risikos und der Steuerung und Kontrollen.Die gemäß Absatz 37 zu berücksichtigenden Informationsquellen zeigten mehrere Hinweise auf signifikante IKT-Risikopositionen. Die Art des IKT-Risikoprofils des Instituts in Verbindung mit der Überprüfung der kritischen IKT-Systeme und der erheblichen IKT-Risiken für die IKT-Systeme und - Dienstleistungen haben eine hohe IKT-Risikoposition ergeben (z. B. vier oder fünf von fünf der vordefinierten IKT-Risikokategorien).
Anhang - IKT-Risikotaxonomie

Fünf IKT-Risikokategorien mit einer nicht erschöpfenden Liste von potenziell schwerwiegenden IKT-Risiken und/oder IKT-Risiken mit operationellen, reputationsbezogenen oder finanziellen Auswirkungen

IKT-Risiko- IKT-Risiken (nicht kategorien erschöpfend10 ) IKT- Unangemessenes Verfügbarkeits- Kapazitäts- und management Kontinuitäts-risikenRisikobeschreibung Ein Mangel an Ressourcen (z. B. Hardware, Software, Personal, Dienstanbieter) kann dazu führen, dass die Dienstleistung die Geschäftsanforderungen nicht erfüllt, und kann außerdem zu Systemunterbrechungen, einer Verschlechterung von Dienstleistungs- und/oder Betriebsfehlern führen.Beispiele • •Ein Mangel an Kapazitäten kann sich auf die Übertragungsraten und die Verfügbarkeit des Netzwerks (Internet) für Dienste wie Online-Banking auswirken. Ein Personalmangel (internes Personal oder Personal eines Dritten) kann zu Systemunterbrechungen und/oder Betriebsfehlern führen.
IKT-SystemausfälleEine Beeinträchtigung der Verfügbarkeit aufgrund von Hardwareausfällen. Eine Beeinträchtigung der Verfügbarkeit aufgrund von Softwarefehlern und Bugs.• • •Ausfall/Fehlfunktion der Speicherung (Festplatten), Server oder anderer IKT-Geräte, z. B. verursacht durch mangelnde Wartung. Endlosschleife in Anwendungssoftware verhindert die Ausführung der Transaktion. Ausfälle durch den fortgesetzten Einsatz veralteter IKT-Systeme und -Lösungen, die nicht mehr den aktuellen Verfügbarkeits- und Resilienzanforderungen entsprechen und/oder nicht mehr von ihren Anbietern unterstützt werden.
Unangemessene IKT-Kontinuitäts- und Notfall-Wiederher-stellungsplanungAusfall von geplanten IKT-Verfügbarkeits- und/oder Kontinuitätslösungen und/oder Notfall-Wiederherstellung (z. B. Fall-Back-Wiederherstellungs-Rechenzentrum) bei Aktivierung in Reaktion auf ein Ereignis.•Konfigurationsunterschiede zwischen dem primären und dem sekundären Rechenzentrum können dazu führen, dass das Fall-Back-Rechenzentrum nicht in der Lage ist, die geplante Kontinuität des Dienstes bereitzustellen.

10 Die IKT-Risiken sind unter der Risikokategorie aufgeführt, auf die sie die meisten Auswirkungen haben, aber sie können sich auch auf andere Risikokategorien auswirken.

IKT-Risiko- IKT-Risiken (nicht kategorien erschöpfend10 ) Disruptive und zerstörerische Cyber-AngriffeRisikobeschreibung Angriffe zu unterschiedlichen Zwecken (z. B. Aktivismus, Erpressung), die zu einer Überlastung von Systemen und des Netzwerks führen, wodurch verhindert wird, dass legitime Nutzer auf ihre Online-Computerdienste zugreifen können.Beispiele •Distributed Denial-of-Service-Angriffe werden von einer Vielzahl an Computersystemen im Internet durchgeführt, die von einem Hacker gesteuert werden; dabei wird eine große Menge an scheinbar legitimen Dienstanfragen an Online-Dienste gestellt (z. B. Online-Banking).
IKT-Sicherheits- Cyber-Angriffe und risiken sonstige externe IKT-basierte AngriffeAngriffe, die aus dem Internet oder aus externen Netzwerken zu unterschiedlichen Zwecken durchgeführt werden (z. B. Betrug, Spionage, Aktivismus/Sabotage, Cyber-Terrorismus), wobei eine Vielzahl von Techniken eingesetzt wird (z. B. Social Engineering, Eindringversuche durch Ausnutzung von Sicherheitslücken, Einsatz von Schadprogrammen) und die Kontrolle über interne IKT-Systeme übernommen wird. Ausführung betrügerischer Zahlungsvorgänge durch Hacker durch die Unterbrechung oder Umgehung der Sicherheitsvorkehrungen von E-Banking- und Zahlungsdiensten und/oder durch den Angriff auf und die Ausnutzung von Sicherheitslücken in den internen Zahlungssystemen des Instituts. Ausführung betrügerischer Wertpapiertransaktionen durch Hacker durch die Unterbrechung oder Umgehung der Sicherheitsvorkehrungen der E-Banking-Dienste, die auch den Zugriff auf die Wertpapierdepots desVerschiedene • • • • • • •Arten von Angriffen: APT (Advanced Persistent Threat) zwecks Übernahme der Kontrolle über interne Systeme oder Datendiebstahl (z. B. Daten im Zusammenhang mit Identitätsdiebstahl, Kreditkarteninformationen). Schadsoftware (z. B. Ransomware), die Daten zu Zwecken der Erpressung verschlüsselt. Infizierung interner IKT-Systeme mit Trojanern zwecks verdeckter Durchführung systemschädigender Aktionen. Ausnutzung von Sicherheitslücken des IKT-Systems und/oder einer (Web-)Anwendung (z. B. SQL-Einschleusung), um Zugang zum internen IKT-System zu erhalten. Angriffe gegen E-Banking- oder Zahlungsdienste mit dem Ziel der Ausführung nicht autorisierter Transaktionen. Die Erstellung und der Versand betrügerischer Zahlungsanweisungen von innerhalb des internen Zahlungssystems des Instituts (z. B. betrügerische SWIFT-Mitteilungen). Pump-and-Dump-Angriffe, bei denen die Angreifer Zugriff auf die E-Banking-Wertpapierdepots von Kunden erhalten und betrügerische Kauf- oder Verkaufsaufträge veranlassen, um den Marktpreis zu beeinflussen und/oder Gewinne auf der Basis
IKT-Risiko- IKT-Risiken (nicht kategorien erschöpfend10 )Risikobeschreibung Kunden ermöglichen. Angriffe auf Kommunikationsverbindungen und Gespräche aller Art oder IKT-Systeme mit dem Ziel, Informationen zu sammeln und/oder Betrug zu begehen.Beispiele •von früheren Wertpapierpositionen zu erzielen. Abhören/Abfangen der ungeschützten Übertragung von Authentifizierungsdaten im Klartext.
Unangemessene interne IKT-SicherheitErmöglichung eines uneingeschränkten Zugriffs auf kritische IKT-Systeme innerhalb des Instituts zu unterschiedlichen Zwecken (z. B. Betrug, Durchführung und Verschleierung unlauterer Geschäftspraktiken, Datendiebstahl, Aktivismus/Sabotage) unter Einsatz einer Vielzahl von Techniken (z. B. Missbrauch und/oder Eskalation von Privilegien, Identitätsdiebstahl, Social Engineering, Ausnutzung von Sicherheitslücken in IKT-Systemen, Einsatz von Schadsoftware). Unbefugte IKT-Manipulationen infolge von unangemessenen IKT-Zugriffsmanagementverfahren und -praktiken. Sicherheitsbedrohungen aufgrund mangelnden Sicherheitsbewusstseins, wobei die Mitarbeiter die IKT-Sicherheitspolitiken und -verfahren nicht verstehen, sie vernachlässigen oder nicht einhalten.• • • • • • •Installation von Tastenanschlags-Loggern (Key-Logger), um Benutzer-IDs und Passwörter zu stehlen und dadurch einen unbefugten Zugriff auf vertrauliche Daten zu erhalten und/oder Betrug zu begehen. Knacken/Erraten schwacher Passwörter, um illegitime oder erweiterte Zugriffsrechte zu erhalten. Systemadministrator nutzt Betriebssysteme oder Datenbankeinrichtungen (für direkte Datenbankänderungen), um Betrug zu begehen. Es wurde versäumt, nicht benötigte Konten zu deaktivieren oder zu löschen, wie z. B. Konten von Mitarbeitern, die in eine andere Funktion gewechselt sind und/oder das Institut verlassen haben, einschließlich Besuchern oder Lieferanten, die keinen Zugriff mehr benötigen, wodurch ein unberechtigter Zugriff auf IKT-Systeme ermöglicht wurde. Vergabe übermäßiger Zugriffsrechte und Privilegien zur Ermöglichung unbefugter Zugriffe und/oder Verschleierung unlauterer Praktiken. Mitarbeiter, die getäuscht werden, um unwissentllich einen Angriff zu unterstützen (d. h. Social Engineering). Mangelhafte Praktiken in Bezug auf Anmeldeinformationen: Weitergabe von
IKT-Risiko- IKT-Risiken (nicht kategorien erschöpfend10 )Risikobeschreibung Die unbefugte Speicherung oder Übertragung vertraulicher Daten außerhalb des Instituts.Beispiele • •Passwörtern, „leicht“ zu erratende Passwörter, Verwendung desselben Passworts für viele verschiedene Zwecke usw. Speicherung unverschlüsselter vertraulicher Daten auf Laptops und tragbaren Datenspeicherlösungen (z. B. USB-Sticks), die verloren gehen oder gestohlen werden können. Personen, die vertrauliche Informationen stehlen oder absichtlich veröffentlichen oder herausschmuggeln und gegenüber unbefugten Personen oder der Öffentlichkeit offenlegen.
Unangemessene physische IKT-SicherheitMissbrauch oder Diebstahl von IKT-Vermögenswerten über einen physischen Zugang mit Schäden, Verlust von Vermögenswerten, Datenverlust oder Ermöglichung weiterer Bedrohungen als Folge. Absichtliche oder versehentliche Schäden an physischen IKT-Vermögenswerten durch Terrorismus, Unfälle oder unglückliche/fehlerhafte Manipulationen durch Mitarbeiter des Instituts und/oder Dritte (Lieferanten, Reparateure). Ungenügender physischer Schutz vor Naturkatastrophen, der zur teilweisen oder vollständigen Zerstörung der IKT-Systeme/Rechenzentren durch Naturkatastrophen führt.• • • •Einbruch in Bürogebäude und/oder Rechenzentren, um IKT-Geräte (z. B. Computer, Laptops, Speicherlösungen) zu stehlen und/oder durch physischen Zugriff auf IKT-Systeme Daten zu kopieren. Physischer Terrorismus (d. h. Bombenanschläge) oder Sabotage von IKT-Vermögenswerten. Zerstörung von Rechenzentren durch Brände, Wasserlecks oder andere Faktoren. Erdbeben, extreme Hitze, Stürme, starke Schneestürme, Überschwemmung, Brände, Blitzschlag.
IKT-Änderungs- Unangemessene risiken Kontrollen von IKT-Systemände-rungen und IKT-EntwicklungenEreignisse, Sicherheitslücken Software, werden Änderung aufgrund ordnungsgemäßerdie durch unentdeckte Fehler oder aufgrund von Änderungen, z. B. an IKT-Systemen und Daten, verursacht (z. B. unvorhergesehene Auswirkungen einer oder einer schlecht gesteuerten Änderung mangelnder Tests oder nicht Änderungsmanagementpraktiken).• • • • •Produktionsfreigabe von unzureichend getesteter Software oder Konfigurationsänderungen mit unerwarteten nachteiligen Auswirkungen auf Daten (z. B. Beschädigung, Löschung) und/oder die IKT-Systemleistung (z. B. Systemausfall, Leistungsverschlechterung). Unkontrollierte Änderungen an den IKT-Systemen oder Daten in der Produktionsumgebung. Produktionsfreigabe unzureichend gesicherter IKT-Systeme und Internetanwendungen, wodurch Möglichkeiten für Hacker geschaffen werden, die bereitgestellten Online-Dienste anzugreifen und/oder die internen IKT-Systeme zu beschädigen. Unkontrollierte Änderungen am Quellcode intern entwickelter Software. Unzureichende Tests aufgrund eines Mangels an angemessenen Testumgebungen.
Unangemessene IKT-ArchitekturEin Entwicklung, Systemen Laufe kostspieligen nicht Geschäftsanforderungen tatsächlichen Risikomanagementmangelhaftes IKT-Architekturmanagement bei der dem Aufbau und der Wartung von IKT-(z. B. Software, Hardware, Daten) kann im der Zeit zu komplexen, schwierigen, und starren IKT-Systemen führen, die mehr ausreichend auf die abgestimmt sind und die Anforderungen in Bezug auf das nicht erfüllen.• •Unzureichend gesteuerte Änderungen an IKT-Systemen, Software und/oder Daten über einen längeren Zeitraum, die zu komplexen, heterogenen und schwer zu steuernden IKT-Systemen und -Architekturen führen und viele nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft und das Risikomanagement haben (z. B. fehlende Flexibilität und Agilität, IKT-Ereignisse und -Ausfälle, hohe Betriebskosten, geschwächte IKT-Sicherheit und -Resilienz, reduzierte Datenqualität und Berichterstattungskapazitäten). Übermäßige Anpassung an kundenspezifische Anforderungen und Erweiterungen kommerzieller Softwarepakete mit intern entwickelter Software, was dazu führt, dass zukünftige Releases und Upgrades der kommerziellen Software nicht implementiert werden können und das Risiko besteht, dass diese nicht länger vom Hersteller unterstützt werden.
Unangemessenes Lebenszyklus- und Patch-ManagementDas Vermögenswerte Kombination Patch-Management-Praktiken. unzureichend und des nichtFehlen eines angemessenen Inventars aller IKT-zur Unterstützung von und in mit funktionierenden Lebenszyklus- und Dies führt zu gepatchten (und damit anfälligeren) veralteten IKT-Systemen, die die Anforderungen Geschäfts und des Risikomanagements womöglich unterstützen.•Ungepatchte und veraltete IKT-Systeme, die nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft und das Risikomanagement haben können (z. B. fehlende Flexibilität und Agilität, IKT-Ausfälle, geschwächte IKT-Sicherheit und -Resilienz).
IKT- Dysfunktionale Datenintegritäts- IKT-risiken Datenverarbei-tung oder HandhabungAufgrund Anwendungsfehlern ausgeführten Lade-werdenvon System-, Kommunikations- und/oder oder -ausfällen oder fehlerhaft Datenextraktions-, Übertragungs- und (ETL-) Prozessen können Daten beschädigt oder verloren gehen.• • •IT-Systemfehler in der Batchverarbeitung, was zu falschen Salden auf den Bankkonten des Kunden führt. Falsch ausgeführte Anfragen. Datenverlust durch Datenreplikations- (Backup-) Fehler.
Fehlerhaft konstruierte Datenvalidie-rungskontrollen in IKT-SystemenFehler ineffektiven Datenannahme-Kontrollen von Datenverarbeitungs-den Eingabevalidierungskontrollen,im Zusammenhang mit fehlenden oder automatisierten Dateneingabe- und (z. B. für gebrauchte Daten Drittanbietern), Datenübertragungs-, und Datenausgabekontrollen in IKT-Systemen (z. B. Datenabstimmungen).• • • •Unzureichende oder ungültige Formatierung/Validierung von Dateneingaben in Anwendungen und/oder Benutzeroberflächen. Fehlende Datenabstimmungskontrollen von produzierten Ausgaben Fehlende Kontrollen in Bezug auf die ausgeführten Datenextraktionsprozesse (z. B. Datenbankabfragen), was zu fehlerhaften Daten führt. Verwendung fehlerhafter externer Daten.
Fehlerhaft kontrollierte Datenänderungen in den IKT-Produktions-systemen. Fehlerhaft konstruierteDatenfehler, Bezug Datenmanipulationen IKT-Systemen Fehlerhaft Datenmodelle,die aufgrund fehlender Kontrollen in auf die Korrektheit und Zulässigkeit von bei der Produktion von entstanden sind. gesteuerte Datenarchitekturen, Datenströme oder• •Entwickler oder Datenbankadministratoren, die direkt auf die Daten der IKT-Systeme in einer nicht kontrollierten Weise zugreifen und diese ändern, z. B. im Falle eines IKT-Ereignisses. Das Bestehen unterschiedlicher Kundendatenbanken je Produkt- oder
und/oder gesteuerte Datenarchitektur, Datenströme, Datenmodelle oder Datenbeschrei-bungsver-zeichnisse IKT- Unzureichende Auslagerungs- Resilienz der risiken Dienste von Drittanbietern oder anderer Gruppen-unternehmen Unangemessene Auslagerungs-politikDatenbeschreibungsverzeichnisse führen, den unterschiedlich Datendefinitionen zugrundeliegenden Datenänderungsprozess Die IKT-Auslagerungsdienste, und Verlust die Wesentliche Ausfälle Kontrollprozesse Eine Mangel im Bewertung, Risiken Institutekönnen dazu dass es mehrere Versionen derselben Daten in IKT-Systemen gibt, die aufgrund von angewandten Datenmodellen oder und/oder Unterschieden im Datengenerierungs- und nicht mehr konsistent sind. Nichtverfügbarkeit kritischer Telekommunikationsdienste -einrichtungen. oder Beschädigung kritischer/sensibler Daten, dem Dienstanbieter anvertraut sind Verschlechterung der Dienste oder aufgrund ineffizienter Vorbereitung oder des ausgelagerten Dienstanbieters. ineffiziente Auslagerungspolitik kann zu einem an geeigneten Kompetenzen und Kapazitäten Hinblick auf die vollständige Ermittlung, Minderung und Überwachung der IKT-führen und die operativen Kapazitäten der einschränken.• • • • •Geschäftseinheit mit unterschiedlichen Datendefinitionen und -feldern führt zu unabgestimmten und schwer zu vergleichenden integrierten Kundendaten auf der Ebene des gesamten Finanzinstituts oder der gesamten Finanzgruppe. Nichtverfügbarkeit wesentlicher Dienste durch Ausfälle in (ausgelagerten) IKT-Systemen oder Anwendungen von Lieferanten. Unterbrechung von Telekommunikationsverbindungen. Stromversorgungslücken. Mangelhafte Ereignishandhabungsverfahren, vertragliche Kontrollmechanismen und Garantien in der Dienstanbietervereinbarung, die die Abhängigkeit von Schlüsselkräften von Dritten und Verkäufern erhöhen. Unangemessene Änderungsmanagementkontrollen in Bezug auf die IKT-Umgebung des Dienstanbieters können zu umfassenden Diensteinschränkungen oder -ausfällen führen.
Unzureichende Sicherheit der Drittanbieter oder anderer Gruppenunter-nehmenGehackte Auswirkungen beim kritische/vertrauliche Dienstanbieter, beim kritischen/sensiblenIKT-Systeme der Drittanbieter mit direkten auf die ausgelagerten Dienste oder Dienstanbieter gespeicherte Daten. die einen unberechtigten Zugriff auf Dienstanbieter gespeicherten Daten erhalten• •Das Hacken von Dienstanbietern durch Kriminelle oder Terroristen als Einstiegspunkt in die IKT-Systeme der Institute oder zum Zugriff/ zur Zerstörung kritischer oder sensibler Daten, die beim Dienstanbieter gespeichert sind. Böswillige Mitarbeiter des Dienstanbieters versuchen, sensible Daten zu stehlen und zu verkaufen.

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehörige Standards

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehörige Standards

Standards
Quelle Anforderung
  • EBA - Published by the European Banking Authority at https://www.eba.europa.eu/