+Artikel 61 Änderungen der Verordnung (EU) Nr. 909/2014
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Artikel 61 Änderungen der Verordnung (EU) Nr. 909/2014

Artikel 61

Änderungen der Verordnung (EU) Nr. 909/2014

Artikel 45 der Verordnung (EU) Nr. 909/2014 wird wie folgt geändert:

1. 

Absatz 1 erhält folgende Fassung:

„(1)  
Ein Zentralverwahrer ermittelt Quellen des internen und externen operationellen Risikos und hält deren Auswirkungen durch den Einsatz angemessener IKT-Tools, Verfahren und Strategien, die gemäß der Verordnung (EU) 2022/2554 des Europäischen Parlaments und des Rates ( *3 ) eingerichtet und verwaltet werden, sowie durch alle anderen relevanten angemessenen Instrumente, Kontrollen und Verfahren für andere Arten operationeller Risiken, auch für alle von ihm betriebenen Wertpapierliefer- und -abrechnungssysteme, so gering wie möglich.
2. 

Absatz 2 wird gestrichen;

3. 

Absätze 3 und 4 erhalten folgende Fassung:

„(3)  
Für die von ihm erbrachten Dienstleistungen und jedes von ihm betriebene Wertpapierliefer- und -abrechnungssystem legt ein Zentralverwahrer eine angemessene Geschäftsfortführungsleitlinie sowie einen Notfallwiederherstellungsplan, einschließlich einer IKT-Geschäftsfortführungsleitlinie und IKT-Reaktions- und Wiederherstellungspläne, die gemäß der Verordnung (EU) 2022/2554 eingerichtet werden, fest, die er anwendet und befolgt, um bei Ereignissen, die ein beträchtliches Risiko einer Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs bergen, das Aufrechterhalten der Dienstleistungen, die rasche Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs und die Erfüllung seiner Pflichten zu gewährleisten.
(4)  
Der Plan nach Absatz 3 muss eine Wiederherstellung aller Geschäfte und Positionen der Teilnehmer zum Zeitpunkt der Störung ermöglichen, damit die Teilnehmer eines Zentralverwahrers ihre Tätigkeiten in sicherer Weise fortsetzen und Lieferungen und Abrechnungen zum geplanten Termin vornehmen können; hierzu gehört auch die Vorsorge, dass kritische IT-Systeme nach der Störung wieder in Betrieb genommen werden können, so wie in Artikel 12 Absätze 5 und 7 der Verordnung (EU) 2022/2554 vorgesehen.“
4. 

Absatz 6 erhält folgende Fassung:

„(6)  
Ein Zentralverwahrer ermittelt, überwacht und managt die Risiken, die von wichtigen Teilnehmern an den von ihm betriebenen Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen sowie von Dienstleistern und Versorgungsbetrieben, anderen Zentralverwahrern oder anderen Marktinfrastrukturen für seinen Geschäftsbetrieb ausgehen könnten. Er unterrichtet die zuständige Behörde sowie die betreffenden Behörden auf Verlangen über alle solchermaßen ermittelten Risiken. Er unterrichtet die zuständige Behörde sowie die betreffenden Behörden ferner unverzüglich über alle Störfälle infolge dieser Risiken, die nicht im Zusammenhang mit dem IKT-Risiko auftreten.“
5. 

Absatz 7 Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:

„(7)  
Die ESMA arbeitet in enger Abstimmung mit den Mitgliedern des ESZB Entwürfe technischer Regulierungsstandards aus, in denen die operationellen Risiken nach den Absätzen 1 und 6 — mit Ausnahme von IKT-Risiken — sowie die Verfahren zur Prüfung, Bewältigung oder Minimierung dieser Risiken einschließlich der Geschäftsfortführungsleitlinien und der Notfallsanierungspläne nach den Absätzen 3 und 4 sowie der Verfahren zu ihrer Beurteilung präzisiert werden.“

1. Übersicht

,
Bezeichnung Regulierung
Article 61 (1)

paragraph 1 is replaced by the following:

‘1.   A CSD shall identify sources of operational risk, both internal and external, and minimise their impact also through the deployment of appropriate ICT tools, processes and policies set up and managed in accordance with Regulation (EU) 2022/2554 of the European Parliament and of the Council (*3), as well as through any other relevant appropriate tools, controls and procedures for other types of operational risk, including for all the securities settlement systems it operates.

(*3)  Regulation (EU) 2022/2554 of the European Parliament and of the Council of 14 December 2022 on digital operational resilience for the financial sector and amending Regulations (EC) No 1060/2009, (EU) No 648/2012, (EU) No 600/2014, (EU) No 909/2014 and (EU) 2016/1011 (OJ L 333, 27.12.2022, p. 1).’;"

Article 61 (2)

paragraph 2 is deleted;

Article 61 (3)

paragraphs 3 and 4 are replaced by the following:

‘3.   For services that it provides as well as for each securities settlement system that it operates, a CSD shall establish, implement and maintain an adequate business continuity policy and disaster recovery plan, including ICT business continuity policy and ICT response and recovery plans established in accordance with Regulation (EU) 2022/2554, to ensure the preservation of its services, the timely recovery of operations and the fulfilment of the CSD’s obligations in the case of events that pose a significant risk to disrupting operations.

4.   The plan referred to in paragraph 3 shall provide for the recovery of all transactions and participants’ positions at the time of disruption to allow the participants of a CSD to continue to operate with certainty and to complete settlement on the scheduled date, including by ensuring that critical IT systems can resume operations from the time of disruption as provided for in Article 12(5) and (7) of Regulation (EU) 2022/2554.’;

Article 61 (4)

paragraph 6 is replaced by the following:

‘6.   A CSD shall identify, monitor and manage the risks that key participants in the securities settlement systems it operates, as well as service and utility providers, and other CSDs or other market infrastructures might pose to its operations. It shall, upon request, provide competent and relevant authorities with information on any such risk identified. It shall also inform the competent authority and relevant authorities without delay of any operational incidents, other than in relation to ICT risk, resulting from such risks.’;

Article 61 (5)

in paragraph 7, the first subparagraph is replaced by the following:

‘7.   ESMA shall, in close cooperation with the members of the ESCB, develop draft regulatory technical standards to specify the operational risks referred to in paragraphs 1 and 6, other than ICT risk, and the methods to test, to address or to minimise those risks, including the business continuity policies and disaster recovery plans referred to in paragraphs 3 and 4 and the methods of assessment thereof.’.

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehörige Standards

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehörige Standards

Standards
Quelle Anforderung