+47. Die Regelwerke sollten hinreichend begründet, belastbar und dokumentiert sein und alle …
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47. Die Regelwerke sollten hinreichend begründet, belastbar und dokumentiert sein und alle …
Die Regelwerke sollten hinreichend begründet, belastbar und dokumentiert sein und alle IRRBB-Komponenten abdecken, die für die individuellen Umstände des Instituts von Bedeutung sind. Die IRRBB-Regelwerke sollten unbeschadet des Grundsatzes der Proportionalität Folgendes umfassen: - (a) Eine Abgrenzung zwischen „Anlagebuch“ und „Handelsbuch“. Interne Risikotransfers zwischen dem Anlagebuch und dem Handelsbuch sollten im weiteren Kontext der Überwachung des IRRBB aus Zinsderivaten angemessen dokumentiert und überwacht werden.
- (b) Eine genauere Definition des wirtschaftlichen Werts und seiner Übereinstimmung mit der Methode zur Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten (z. B. basierend auf den abgezinsten künftigen Cashflows und den abgezinsten künftigen Nettozinserträgen) für interne Zwecke.
- (c) Eine genauere Definition der Messgrößen der Nettozinserträge zuzüglich Marktwertänderungen und ihre Übereinstimmung mit dem Ansatz des Instituts zur Erstellung von Finanzplänen und Finanzprognosen für interne Zwecke.
- (d) Angaben zu Umfang und Form der unterschiedlichen Zinsschocks für interne IRRBB-Berechnungen.
- (e) Den Einsatz von Methoden zur bedingten oder unbedingten Cashflow-Modellierung.
- (f) Den Umgang mit „Pipeline-Transaktionen“7 (einschließlich der zugehörigen Sicherungsgeschäfte).
- (g) Die Aggregation von Zinsrisiken in mehreren Währungen.
- (h) Die Messung und Steuerung des Basisrisikos aus unterschiedlichen Zinsindizes.
- (i) Angaben dazu, ob unverzinsliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Anlagebuchs (inklusive Kapital und Rücklagen) in die Berechnungen zur Messung des IRRBB für den ICAAP einbezogen werden.
- (j) Den verhaltensabhängigen Umgang von Giro- und Sparkonten (d. h. die angenommene Laufzeit für Verbindlichkeiten mit kurzer Vertragslaufzeit jedoch langer verhaltensabhängiger Laufzeit);
- (k) Die Messung des IRRBB aus verhaltensabhängigen und automatischen Optionen bei Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, einschließlich Konvexitätseffekten und nicht-linearer Auszahlungsprofile.
- (l) Angaben zum Grad der Granularität der Berechnungen (z. B. Nutzung von Laufzeitbändern).
- (m) Eine interne Definition der Margen und angemessene Methoden für den internen Umgang mit Margen.
7 Pipeline-Risikopositionen (z. B. wenn der Kunde bei einem Kreditvertrag entscheiden kann, ob er das Kreditlimit ausschöpfen möchte oder nicht) bieten dem Kunden faktisch eine Option, die höchstwahrscheinlich dann ausgeübt wird, wenn die Marktbedingungen für das Institut am ungünstigsten sind (negative Konvexität). Das Management von Pipeline-Risikopositionen stützt sich auf präzise Daten zu eingegangenen Kreditanträgen und die Modellierung der erwarteten Inanspruchnahmen.
1. Übersicht
| Bezeichnung |
Regulierung |
,
1.1 Referenzen
1.2 Identifizierte Anforderungen
1.3 Zugehörige Standards
2. Identifizierte Anforderungen
Anforderungen
| Quelle |
Anforderung |
3. Zugehörige Standards
Standards
| Quelle |
Anforderung |
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