+Ständige Mitglieder
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Ständige Mitglieder
5.1 Die federführende Aufsichtsbehörde sollte stets die folgenden Behörden als ständige Mitglieder zur Teilnahme am GW/TF-Kollegium einladen: - (a) alle Behörden, die für die GW/TF-Beaufsichtigung sämtlicher grenzüberschreitender Niederlassungen des grenzüberschreitend tätigen Unternehmens zuständig sind;
- (b) die Behörden, die für die GW/TF-Beaufsichtigung sämtlicher Niederlassungen in der EU zuständig sind;
- (c) die jeweilige ESA (die EBA, ESMA oder EIOPA).
5.2 Es sollte der federführenden Aufsichtsbehörde obliegen, die in Leitlinie 5.1 genannten ständigen Mitglieder zu ermitteln und ihre Namen und Kontaktdaten in der Liste der Kontaktpersonen des betreffenden GW/TF-Kollegiums gemäß Leitlinie 6 zu erfassen. Bei der Ermittlung der zuständigen Behörden kann sich die federführende Aufsichtsbehörde auf das Verzeichnis der zuständigen Behörden stützen, das die Europäische Kommission gemäß Artikel 48 Absatz 1a der Richtlinie (EU) 2015/849 veröffentlicht. 5.3 Nach Erhalt der Einladung zur Teilnahme am GW/TF-Kollegium sollten die ständigen Mitglieder der federführenden Aufsichtsbehörde ihre Teilnahme innerhalb von „Solvabilität II“4 und die Angemessenheitsbeschlüsse im Bereich des Datenschutzes konsultiert werden5 . - (b) Eine Abschätzung der Folgen einer Teilnahme des Beobachters auf die Arbeitsweise des GW/TF-Kollegiums.
- (c) Eine Bewertung der Fähigkeit und Bereitschaft der prudentielle Aufsichtsbehörde oder GW/TF-Aufsichtsbehörde des Drittstaats, bilaterale Kooperationsvereinbarungen mit allen ständigen Mitgliedern gemäß Artikel 57a Absatz 5 der Geldwäscherichtlinie zu schließen.
5.7 Die federführende Aufsichtsbehörde sollte allen ständigen Mitgliedern des GW/TF-Kollegiums und den bestehenden Beobachtern eine Liste der potenziellen Beobachter übermitteln, einschließlich des Ergebnisses der gemäß Leitlinie 5.6 durchgeführten Bewertung. 5.8 Die ständigen Mitglieder sollten etwaige Bemerkungen und Einwände gegen die Einladung der vorgeschlagenen Beobachter zum GW/TF-Kollegium innerhalb der von der federführenden Aufsichtsbehörde gesetzten Frist vorbringen. Das ständige Mitglied sollte diese Bemerkungen und Einwände schriftlich begründen und erläutern, wie die Teilnahme des vorgeschlagenen Beobachters am GW/TF-Kollegium seiner Ansicht nach die Arbeitsweise des Kollegiums beeinflussen könnte. 5.9 Die federführende Aufsichtsbehörde kann einen Beobachter nur dann zur Teilnahme am GW/TF-Kollegium einladen, wenn keines der ständigen Mitglieder Einwände erhebt und der potenzielle Beobachter die Bedingungen für die Teilnahme von Beobachtern akzeptiert, die von der federführenden Aufsichtsbehörde individuell ausgearbeitet und mit den zuständigen Behörden für jeden einzelnen Beobachter abgestimmt werden. 5.10 Die EBA kann auf Ersuchen oder von sich aus als Vermittler zur Streitbeilegung tätig werden, wenn hinsichtlich der Einladung und Teilnahme von Beobachtern Probleme auftreten.
4 Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II). 5 Siehe Artikel 45 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2016/679 oder Artikel 36 Absatz 3 der Richtlinie (EU) 2016/680.
1. Übersicht
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Regulierung |
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Status of these joint guidelines
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This document contains joint guidelines issued pursuant to Articles 16 and 56, subparagraph 1, of Regulation (EU) No 1093/2010 of the European Parliament and of the Council of 24 November 2010 establishing a European supervisory authority (European Banking Authority), amending Decision No 716/2009/EC and repealing Commission Decision 2009/78/EC; Regulation (EU) No 1094/2010 establishing a European supervisory authority (European Insurance and Occupational Pensions Authority); and Regulation (EU) No 1095/2010 establishing a European supervisory authority (European Securities and Markets Authority)) – ‘the ESA regulations’. In accordance with Article 16(3) of the ESA regulations, competent authorities and financial institutions must make every effort to comply with the guidelines. Joint guidelines set out the European supervisory authorities’ (ESAs’) views of appropriate supervisory practices within the European System of Financial Supervision or of how Union law should be applied in a particular area. Competent authorities to which the joint guidelines apply should comply by incorporating them into their supervisory practices as appropriate (e.g. by amending their legal framework or their supervisory processes), including where the joint guidelines are directed primarily at institutions.
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Reporting requirements
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In accordance with Article 16(3) of the ESA regulations, competent authorities must notify the respective European supervisory authority (ESA) of whether they comply or intend to comply with these joint guidelines, or otherwise, with reasons for non-compliance, by dd.mm.yyyy (2 months after issuance). In the absence of any notification by this deadline, competent authorities will be considered non-compliant by the respective ESA. Notifications should be sent to compliance@eba.europa.eu, compliance@eiopa.europa.eu and compliance@esma.europa.eu with the reference ‘JC 2019 81’. A template for notifications is available on the ESAs’ websites. Notifications should be submitted by persons with appropriate authority to report compliance on behalf of their competent authorities. Notifications will be published on the ESAs’ websites, in line with Article 16(3).
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1.1 Referenzen
1.2 Identifizierte Anforderungen
1.3 Zugehörige Standards
2. Identifizierte Anforderungen
Anforderungen
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Anforderung |
3. Zugehörige Standards
Standards
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Anforderung |
- EBA - Published by the European Banking Authority at https://www.eba.europa.eu/
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