+VERORDNUNG (Euratom) 2025/1304 DES RATES vom 23. Juni 2025 über das Programm der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschung und Ausbildung (2026-2027) in Ergänzung des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ und zur Aufhebung der Verordnung (Euratom) 2021/765
---+Preamble: 1
---+KAPITEL I ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
------+Artikel 1 Gegenstand
------+Artikel 2 Begriffsbestimmungen
------+Artikel 3 Programmziele
---------+Artikel 3 1
---------+Artikel 3 2
---------+Artikel 3 3
------+Artikel 4 Mittelausstattung
---------+Artikel 4 1
---------+Artikel 4 2
---------+Artikel 4 3
---------+Artikel 4 4
---------+Artikel 4 5
---------+Artikel 4 6
---------+Artikel 4 7
------+Artikel 5 Mit dem Euratom-Programm 2026-2027 assoziierte Drittländer
---------+Artikel 5 1
---------+Artikel 5 2
---------+Artikel 5 3
---------+Artikel 5 4
---------+Artikel 5 5
------+Artikel 6 Durchführung und Formen der Finanzierung
---------+Artikel 6 1
---------+Artikel 6 2
---------+Artikel 6 3
---------+Artikel 6 4
------+Artikel 7 Europäische Partnerschaften
---------+Artikel 7 1
---------+Artikel 7 2
---------+Artikel 7 3
---------+Artikel 7 4
------+Artikel 8 Offene Wissenschaft
------+Artikel 9 Förderfähige Maßnahmen und Regeln für die Beteiligung und Verbreitung der Forschungsergebnisse
---------+Artikel 9 1
---------+Artikel 9 2
---------+Artikel 9 3
---------+Artikel 9 4
---------+Artikel 9 5
------+Artikel 10 Kumulative, alternative und kombinierte Förderung
---------+Artikel 10 1
---------+Artikel 10 2
---------+Artikel 10 3
---------+Artikel 10 4
---+KAPITEL II PROGRAMMPLANUNG, ÜBERWACHUNG, BEWERTUNG UND KONTROLLE
------+Artikel 11 Arbeitsprogramme
---------+Artikel 11 1
---------+Artikel 11 2
---------+Artikel 11 3
------+Artikel 12 Überwachung und Berichterstattung
---------+Artikel 12 1
---------+Artikel 12 2
---------+Artikel 12 3
------+Artikel 13 Information, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit sowie Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse
---------+Artikel 13 1
---------+Artikel 13 2
---------+Artikel 13 3
---------+Artikel 13 4
------+Artikel 14 Bewertung
---------+Artikel 14 1
---------+Artikel 14 2
---------+Artikel 14 3
------+Artikel 15 Prüfungen
---------+Artikel 15 1
---------+Artikel 15 2
---------+Artikel 15 3
---------+Artikel 15 4
---------+Artikel 15 5
---------+Artikel 15 6
------+Artikel 16 Ausschussverfahren
---------+Artikel 16 1
---------+Artikel 16 2
---------+Artikel 16 3
---------+Artikel 16 4
---------+Artikel 16 5
---------+Artikel 16 6
------+Artikel 17 Schutz der finanziellen Interessen der Union
---+KAPITEL III ÜBERGANGS- UND SCHLUSSBESTIMMUNGEN
------+Artikel 18 Aufhebung
------+Artikel 19 Übergangsbestimmungen
---------+Artikel 19 1
---------+Artikel 19 2
---------+Artikel 19 3
------+Artikel 20 Inkrafttreten
---+ANNEX I ACTIVITIES
---+ANNEX II
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English -
European Union -
Energy -
VERORDNUNG (Euratom) 2025/1304 DES RATES vom 23. Juni 2025 über das Programm der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschung und Ausbildung (2026-2027) in Ergänzung des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ und zur Aufhebung der Verordnung (Euratom) 2021/765
VERORDNUNG (Euratom) 2025/1304 DES RATES
vom 23. Juni 2025
über das Programm der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschung und Ausbildung (2026-2027) in Ergänzung des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ und zur Aufhebung der Verordnung (Euratom) 2021/765
1. Übersicht
| Bezeichnung |
Regulierung |
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Preamble: 1
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DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 7 Absatz 1,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Technik,
in Erwägung nachstehender Gründe:
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(1)
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Die Europäische Atomgemeinschaft (im Folgenden die „Gemeinschaft“) ist darauf ausgerichtet, den Lebensstandard in den Mitgliedstaaten zu erhöhen, indem sie die Nuklearforschung in den Mitgliedstaaten fördert und erleichtert und zu deren Ergänzung ein Forschungs- und Ausbildungsprogramm der Gemeinschaft durchführt.
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(2)
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Die Forschung im Nuklearbereich kann zu sozialem Wohlergehen, wirtschaftlichem Wohlstand und ökologischer Nachhaltigkeit beitragen, indem nukleare Sicherheit, Gefahrenabwehr im Nuklearbereich und Strahlenschutz verbessert werden. Die Forschung im Bereich des Strahlenschutzes hat zu Verbesserungen in der Medizintechnik geführt, von denen viele Bürger profitieren; sie kann auch Verbesserungen in anderen Sektoren wie Industrie, Landwirtschaft, Umwelt und Sicherheit bewirken.
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(3)
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Unter uneingeschränkter Achtung des Rechts der Mitgliedstaaten, selbst über ihren Energiemix zu entscheiden, könnten die im Rahmen des in dieser Verordnung festgelegten Programms erzielten Forschungsergebnisse potenziell auf sichere und effiziente Weise zu einem klimaneutralen Energiesystem beitragen.
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(4)
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Um die Kontinuität der Kernforschung auf Gemeinschaftsebene zu gewährleisten, muss das Forschungs- und Ausbildungsprogramm der Gemeinschaft für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027 (im Folgenden „Euratom-Programm 2026-2027“) aufgestellt werden, um es der Laufzeit des Mehrjährigen Finanzrahmens für die Jahre 2021 bis 2027 gemäß der Verordnung (EU, Euratom) 2020/2093 (1) des Rates anzugleichen. Im Rahmen des Euratom-Programms 2026-2027 sollten die zentralen Forschungstätigkeiten des früheren mit der Verordnung (Euratom) 2021/765 des Rates (2) eingerichteten Programms der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschung und Ausbildung für die Jahre 2021 bis 2025 (im Folgenden „Euratom-Programm 2021-2025“) mit den gleichen Zielen und unter Beibehaltung der Art der Durchführung weitergeführt werden.
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(5)
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Im Bericht der Kommission über die Zwischenbewertung des Euratom-Programms 2021-2025 wurde die Bedeutung der verschiedenen Merkmale dieses Programms hervorgehoben. Dem Bericht zufolge umfassen diese Merkmale a) das breite Forschungsportfolio zur Unterstützung von nuklearer Sicherheit, Gefahrenabwehr und Sicherungsmaßnahmen sowie Anwendungen außerhalb der Stromerzeugung, b) den EU-Mehrwert für die Kernspaltungsforschung, c) die Unterstützung der Interessenträger durch Verbesserung der Sicherheit und die Wissensbasis im Zusammenhang mit Fragen zur Sicherheit des langfristigen Betriebs der derzeitigen Kernkraftwerke, d) die Vorbereitung für die Sicherheit, Gefahrenabwehr und Sicherungsmaßnahmen moderner kerntechnischer Systeme, e) die Weiterentwicklung der Fusionsforschung durch Verbesserung der Governance und f) die Festlegung der Programmprioritäten und Ermittlung glaubwürdigerer und realistischerer Vorgehensweisen. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass diese Merkmale bei der Verlängerung des Euratom-Programms 2026-2027 beibehalten werden sollten.
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(6)
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Die Konzipierung und Ausgestaltung des Euratom-Programms 2026-2027 berücksichtigen auch die Notwendigkeit, eine kritische Masse von geförderten Tätigkeiten zu erreichen. Erreicht wird dies durch die Festlegung einer begrenzten Anzahl von Einzelzielen, deren Schwerpunkte auf der sicheren Nutzung der Kernspaltung für die Stromerzeugung und für Anwendungen außerhalb der Stromerzeugung, der Aufrechterhaltung und dem Ausbau des notwendigen Fachwissens, der Förderung der Fusionsenergie und der Unterstützung der Politiken der Union und ihrer Mitgliedstaaten in den Bereichen nukleare Sicherheit, Sicherungsmaßnahmen und Gefahrenabwehr liegt.
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(7)
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Das Euratom-Programm 2026-2027 ist ein entscheidender Teil der Bemühungen der Union um den Ausbau ihrer technologischen Spitzenposition und die Förderung von Spitzenleistungen in Forschung und Innovation im Nuklearbereich; das betrifft die Sicherstellung der höchsten Standards für Sicherheit, Gefahrenabwehr, Sicherungsmaßnahmen, Strahlenschutz, die sichere Entsorgung abgebrannter Brennelemente, die sichere Beseitigung radioaktiver Abfälle und die sichere Stilllegung von Anlagen im Nuklearbereich gemäß den in dieser Verordnung festgelegten Programmzielen.
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(8)
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Da alle Mitgliedstaaten radioaktive Stoffe nutzen, ist es wichtig, die in der Richtlinie 2011/70/Euratom des Rates (3) vorgesehene verantwortungsvolle und sichere Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle zu gewährleisten, um zu vermeiden, dass künftigen Generationen unangemessene Lasten aufgebürdet werden. Mit dem Euratom-Programm 2026-2027 sollten die Erforschung und Entwicklung von Technologien und Kompetenzen im Bereich der Entsorgung abgebrannter Brennelemente oder radioaktiver Abfälle weiterhin verbessert und unterstützt werden.
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(9)
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Im Rahmen des Euratom-Programms 2026-2027 sollte die Fusionsenergieforschung gemäß dem europäischen Fahrplan für die Kernfusion, in dem die Forschungsarbeiten und Entwicklungen skizziert werden, die als Grundlage für ein Fusionskraftwerk erforderlich sind, sowie gemäß der Entscheidung 2007/198/Euratom des Rates (4) durchgeführt werden. Kurz- bis mittelfristig sollten die Beendigung der Bauphase und der Probebetrieb des ITER die wichtigste Etappe sein, und ein konsequentes Fusionsforschungsprogramm wird die in Europa stattfindenden Tätigkeiten im Rahmen des ITER ergänzen, um so den künftigen Betrieb des ITER und die Vorbereitung eines ersten Fusionskraftwerks zu unterstützen.
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(10)
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Durch die Unterstützung der Kernforschung sollte das Euratom-Programm 2026-2027 zu den Zielen des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ (im Folgenden „Horizont Europa“), das mit der Verordnung (EU) 2021/695 des Europäischen Parlaments und des Rates (5) eingerichtet wurde, beitragen und die Umsetzung der „Strategie Europa 2030“ sowie die Stärkung des Europäischen Forschungsraums erleichtern.
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(11)
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Im Rahmen des Euratom-Programms 2026-2027 sollten Synergien mit „Horizont Europa“ und anderen Programmen der Union angestrebt werden; das reicht von der Konzipierung und strategischen Planung über die Projektauswahl, Verwaltung, Kommunikation, Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse bis hin zu Monitoring, Rechnungsprüfung und Governance.
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(12)
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Die Maßnahmen des Euratom-Programms 2026-2027 sollten verhältnismäßig sein, ohne private Finanzierungen zu duplizieren oder zu verdrängen, und einen klaren europäischen Mehrwert aufweisen. Dadurch wird die Kohärenz zwischen den Maßnahmen des Euratom-Programms 2026-2027 und den Unionsvorschriften für staatliche Beihilfen gewährleistet, wodurch übermäßige Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt vermieden werden.
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(13)
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Zwar kann jeder Mitgliedstaat selbst entscheiden, ob er die Kernenergie nutzt oder nicht, doch steht fest, dass die Kernenergie in den einzelnen Mitgliedstaaten eine unterschiedliche Rolle spielt. Das Euratom-Programm 2026-2027 wird durch die im Rahmen des Programms durchgeführten Forschungstätigkeiten ebenfalls dazu beitragen, dass eine breit angelegte Debatte hinsichtlich der Chancen und Gefahren der Kernenergie angestoßen wird, an der sich alle relevanten Akteure beteiligen.
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(14)
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Um dem Bedarf an Aus- und Weiterbildung gerecht zu werden, sollte das Euratom-Programm 2026-2027 Unterstützung durch Finanzbeiträge bieten, sodass Forschende auf dem Gebiet der Nuklearwissenschaften gleichberechtigt mit auf anderen Gebieten tätigen Forschenden für eine Förderung durch Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen infrage kommen.
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(15)
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Mit der vorliegenden Verordnung wird für die gesamte Dauer des Euratom-Programms 2026-2027 eine Finanzausstattung festgesetzt, die für das Europäische Parlament und den Rat im Rahmen des jährlichen Haushaltsverfahrens den vorrangigen Bezugsrahmen im Sinne der Nummer 18 der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 16. Dezember 2020 zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Kommission über die Haushaltsdisziplin, die Zusammenarbeit im Haushaltsbereich und die wirtschaftliche Haushaltsführung sowie über neue Eigenmittel, einschließlich eines Fahrplans im Hinblick auf die Einführung neuer Eigenmittel (6), bilden soll.
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(16)
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Die Verordnung (EU, Euratom) 2024/2509 des Europäischen Parlaments und des Rates (7) (im Folgenden „Haushaltsordnung“) findet auf das Euratom-Programm 2026-2027 Anwendung. Die Haushaltsordnung regelt den Vollzug des Unionshaushalts, einschließlich Bestimmungen zu Finanzhilfen, Preisgeldern, Auftragsvergabe, indirekter Mittelverwaltung, Finanzierungsinstrumenten, Haushaltsgarantien, zum finanziellen Beistand und zur Erstattung der Kosten für externe Sachverständige. Die auf der Grundlage von Artikel 322 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) erlassenen Vorschriften enthalten auch eine allgemeine Konditionalitätsregelung zum Schutz des Haushalts der Union.
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(17)
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Die Arten der Finanzierung und die Methoden der Durchführung gemäß dieser Verordnung sollten danach ausgewählt werden, ob sie zur Verwirklichung der Einzelziele der Maßnahmen und zur Erzielung von wirksamen Ergebnissen geeignet sind, unter besonderer Berücksichtigung der Kontrollkosten, des Verwaltungsaufwands und des erwarteten Risikos der Nichteinhaltung von Vorschriften. Bei Finanzhilfen sollte u. a. die Verwendung von Pauschalbeträgen, Pauschalsätzen und Stückkosten geprüft werden.
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(18)
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Ein besonderes Augenmerk sollte darauf gelegt werden, dass eine angemessene Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und des Privatsektors sichergestellt wird. Im Zuge der Bewertung und Überwachung sollte auch eine quantitative und qualitative Bewertung der KMU-Beteiligung vorgenommen werden.
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(19)
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Die im Rahmen des Euratom-Programms 2026-2027 entwickelten Tätigkeiten sollten gemäß den Artikeln 2 und 3 des Vertrags über die Europäische Union und Artikel 8 AEUV darauf abzielen, geschlechterspezifische Ungleichbehandlung zu beseitigen und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Forschung und Innovation zu fördern. Die Geschlechterdimension sollte in Forschung und Innovation integriert und in allen Phasen des Forschungszyklus beibehalten werden.
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(20)
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Um die Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu vertiefen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft zu stärken, sollte das Euratom-Programm 2026-2027 das Engagement von Bürgern und Zivilgesellschaft in Fragen der Forschung und Innovation auf der Grundlage sachlicher Informationen fördern, indem es die wissenschaftliche Bildung und Ausbildung fördert, wissenschaftliche Erkenntnisse leichter zugänglich macht, verantwortungsvolle Forschungs- und Innovationspläne entwickelt, die den Bedenken und Erwartungen von Bürgern und Zivilgesellschaft Rechnung tragen, und die Beteiligung von Bürgern und Zivilgesellschaft an Tätigkeiten des Euratom-Programms 2026-2027 erleichtert.
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(21)
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Bei den vom Geltungsbereich des Euratom-Programms 2026-2027 erfassten Maßnahmen sollten die Grundrechte sowie die Grundsätze beachtet werden, die insbesondere in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankert sind.
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(22)
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Es ist wichtig, dass auch in Zukunft die Nutzung des von Teilnehmern geschaffenen geistigen Eigentums erleichtert wird, wobei die legitimen Interessen der jeweils anderen Teilnehmer und der Gemeinschaft gemäß Titel II Kapitel 2 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (im Folgenden „Euratom-Vertrag“) zu schützen sind.
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(23)
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Um die größtmögliche Wirkung der Euratom-Fördermittel sicherzustellen, kann die Gemeinschaft gegebenenfalls europäische Partnerschaften mit Partnern aus dem öffentlichen oder privaten Sektor in Erwägung ziehen, sofern die gewünschte Wirkung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit — auch im Vergleich zu anderen Formen der Unterstützung im Rahmen des Euratom-Programms 2026-2027 — effizienter erreicht werden kann als von der Gemeinschaft allein. Mit dieser Verordnung sollte sichergestellt werden, dass solche Partnerschaften ein klares Lebenszykluskonzept verfolgen und ein transparentes Verfahren für die Auswahl und Entscheidungsfindung gemäß Anhang III der Verordnung (EU) 2021/695 befolgen.
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(24)
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Es sollte auch möglich sein, die Ziele des Euratom-Programms 2026-2027 durch Finanzinstrumente und Haushaltsgarantien im Rahmen von auf dem AEUV beruhenden Programmen anzugehen, sofern die Maßnahmen den Zielen und Bestimmungen solcher Programme entsprechen.
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(25)
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Um eine möglichst effiziente Durchführung und einen kohärenten, umfassenden und transparenten Rahmen für die Begünstigten zu gewährleisten, sollten für die Beteiligung an dem Euratom-Programm 2026-2027 und die Verbreitung der Forschungsergebnisse — mit einigen Anpassungen bzw. Ausnahmen — die einschlägigen Regeln der Verordnung (EU) 2021/695 gelten. Die einschlägigen Begriffsbestimmungen und wichtigsten Maßnahmenarten der genannten Verordnung sollten auch für die Zwecke dieser Verordnung gelten.
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(26)
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Der Teilnehmer-Garantiefonds, der mit Horizont 2020 — aufgestellt durch die Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates (8) — eingerichtet wurde und von der Kommission verwaltet wird, hat sich als ein wichtiger Sicherungsmechanismus erwiesen, der die Risiken mindert, die sich aus geschuldeten und von säumigen Teilnehmern nicht zurückgezahlten Beträgen ergeben. Dieser Sicherungsmechanismus sollte daher beibehalten werden. Darüber hinaus sollten Maßnahmen im Rahmen dieser Verordnung durch den gemäß der Verordnung (EU) 2021/695 eingerichteten, auf Gegenseitigkeit beruhenden Versicherungsmechanismus abgedeckt werden.
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(27)
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Die Gemeinsame Forschungsstelle (Joint Research Centre — im Folgenden „JRC“) sollte der Union und den Mitgliedstaaten, soweit angebracht, auch weiterhin über den gesamten Politikzyklus hinweg unabhängige auftraggeberorientierte wissenschaftliche Informationen und technische Unterstützung bereitstellen. Die direkten Maßnahmen der JRC sollten auf flexible, effiziente und transparente Weise durchgeführt werden, wobei den einschlägigen Erfordernissen der Auftraggeber der JRC und den Erfordernissen der Unionspolitik insbesondere auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit sowie der Sicherungsmaßnahmen und der Gefahrenabwehr im Nuklearbereich Rechnung zu tragen und der Schutz der finanziellen Interessen der Union zu gewährleisten ist. Gemäß den Schlussfolgerungen des Rates vom 26. April 1994 über die Rolle der JRC sollte die JRC auch künftig im Wege wettbewerbsorientierter Unterstützungsmaßnahmen für die Unionspolitik oder für Dritte zusätzliche Ressourcen erwirtschaften. Die JRC sollte sich an indirekten Maßnahmen beteiligen können, wenn das einschlägige Arbeitsprogramm das vorsieht.
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(28)
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Gemäß der Haushaltsordnung, der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 883/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates (9) und den Verordnungen (EG, Euratom) Nr. 2988/95 (10), (Euratom, EG) Nr. 2185/96 (11) und (EU) 2017/1939 (12) des Rates sind die finanziellen Interessen der Union durch verhältnismäßige Maßnahmen zu schützen, einschließlich Maßnahmen im Zusammenhang mit der Prävention, Aufdeckung, Behebung und Untersuchung von Unregelmäßigkeiten, einschließlich Betrug, der Einziehung entgangener, rechtsgrundlos gezahlter oder nicht widmungsgemäß verwendeter Mittel und gegebenenfalls der Verhängung verwaltungsrechtlicher Sanktionen. Insbesondere ist das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) gemäß den Verordnungen (Euratom, EG) Nr. 2185/96 und (EU, Euratom) Nr. 883/2013 befugt, administrative Untersuchungen einschließlich Kontrollen und Überprüfungen vor Ort durchzuführen, um festzustellen, ob Betrug, Korruption oder eine sonstige rechtswidrige Handlung zum Nachteil der finanziellen Interessen der Union vorliegt. Gemäß der Verordnung (EU) 2017/1939 ist die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) befugt, bei gegen die finanziellen Interessen der Union gerichteten Straftaten im Sinne der Richtlinie (EU) 2017/1371 des Europäischen Parlaments und des Rates (13) zu ermitteln und diese zu ahnden. Nach der Haushaltsordnung ist jede Person oder Stelle, die Unionsmittel erhält, verpflichtet, uneingeschränkt am Schutz der finanziellen Interessen der Union mitzuwirken, der Kommission, dem OLAF, dem Rechnungshof und — im Falle der gemäß der Verordnung (EU) 2017/1939 an der Verstärkten Zusammenarbeit teilnehmenden Mitgliedstaaten — der EUStA die erforderlichen Rechte und den erforderlichen Zugang zu gewähren und sicherzustellen, dass alle an der Ausführung von Unionsmitteln beteiligten Dritten gleichwertige Rechte gewähren.
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(29)
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Drittländer dürfen auf der Grundlage ihrer jeweiligen Rechtsinstrumente am Euratom-Programm 2026-2027 teilnehmen. In die vorliegende Verordnung sollte eine gesonderte Bestimmung aufgenommen werden, durch die von Drittländern verlangt wird, dem zuständigen Anweisungsbefugten, dem OLAF und dem Rechnungshof die Rechte und den Zugang zu gewähren, die sie für die umfassende Ausübung ihrer jeweiligen Befugnisse benötigen.
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(30)
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Um einheitliche Bedingungen für die Durchführung der Maßnahmen des Euratom-Programms 2026-2027 sowie ihre Überwachung und Bewertung zu gewährleisten, sollten der Kommission Durchführungsbefugnisse übertragen werden. Diese Befugnisse sollten gemäß der Verordnung (EU) Nr. 182/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates (14) ausgeübt werden.
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(31)
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Gemäß den Nummern 22 und 23 der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung (15) sollte das Euratom-Programm 2026-2027 auf der Grundlage von Daten bewertet werden, die gemäß spezifischen Überwachungsanforderungen erhoben werden, wobei gleichzeitig aber Verwaltungsaufwand, insbesondere für die Mitgliedstaaten, und Überregulierung zu vermeiden sind. Diese Anforderungen sollten, soweit erforderlich, messbare Indikatoren als Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen des Euratom-Programms 2026-2027 in der Praxis enthalten.
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(32)
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Der mit dem Beschluss 96/282/Euratom der Kommission (16) eingesetzte Verwaltungsrat der JRC wurde zum wissenschaftlichen und technischen Inhalt der direkten Maßnahmen der JRC angehört.
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(33)
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Das Europäische Parlament wurde fakultativ angehört und hat eine Stellungnahme abgegeben (17). Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss wurde fakultativ angehört und hat eine Stellungnahme abgegeben (18).
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(34)
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Aus Gründen der Rechtssicherheit sollte die Verordnung (Euratom) 2021/765 aufgehoben werden —
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HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am 23. Juni 2025.
Im Namen des Rates
Die Präsidentin
K. KALLAS
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KAPITEL I ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
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KAPITEL I ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
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KAPITEL II PROGRAMMPLANUNG, ÜBERWACHUNG, BEWERTUNG UND KONTROLLE
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KAPITEL II PROGRAMMPLANUNG, ÜBERWACHUNG, BEWERTUNG UND KONTROLLE
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KAPITEL III ÜBERGANGS- UND SCHLUSSBESTIMMUNGEN
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KAPITEL III ÜBERGANGS- UND SCHLUSSBESTIMMUNGEN
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ANNEX I ACTIVITIES
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ANNEX I
ACTIVITIES
The specific objectives referred to in Article 3(2) shall be pursued across the 2026-2027 Euratom Programme, according to the broad lines of activity described in this Annex. By implementing those specific objectives, the 2026-2027 Euratom Programme supports Member States in the implementation of the Euratom legislation (1) and reinforce their research efforts and those of the private sector. Those specific objectives should contribute to maintain and further develop the technological leadership in the nuclear domain.
In order to achieve the specific objectives referred to in Article 3(2), the 2026-2027 Euratom Programme will support cross-cutting activities that ensure synergy of research efforts in solving common challenges. Appropriate links and interfaces, such as joint calls with Horizon Europe, will be ensured. Related research and innovation activities may also benefit from financial support provided by the funds under Regulation (EU) 2021/1060 as far as in line with those funds’ objectives and regulations.
Activities listed in this Annex include international cooperation in nuclear research and innovation for peaceful uses, based on shared goals and mutual trust with the aim of providing clear and significant benefits for the Union, its citizens and environment. This includes international cooperation through multilateral frameworks. The JRC as the formally recognised Euratom Implementing Agent for Generation IV International Forum (GIF) (2) will continue facilitating and coordinating the contribution and participation of the Euratom Community in GIF’s research and training activities. The contribution to GIF’s activities under the scope of the 2026-2027 Euratom Programme is focused on research and training activities on nuclear safety, radiation protection, safeguards and non-proliferation specific to Generation IV systems.
Any new activity assigned to the JRC shall be analysed by the Board of Governors of the JRC to check its consistency with existing activities in the Member States and to avoid duplication of nuclear research and development in the Union.
The Commission may decide, through the relevant work programme under the 2026-2027 Euratom Programme, to continue to fund grants awarded under Regulation (Euratom) 2021/765.
The priorities of the work programmes are to be established by the Commission on the basis of inputs from public authorities, nuclear research stakeholders and any relevant organisation or forum of stakeholders in the nuclear field.
Research and training in the following fields are eligible for funding from the 2026-2027 Euratom Programme:
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(a)
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improving and supporting nuclear safety, security, safeguards, radiation protection, safe spent fuel and radioactive waste management and decommissioning, including the safe and secure use of nuclear power and of non-power applications of ionising radiation (3):
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(i)
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nuclear safety: safety of reactor systems and fuel cycles, in use in the Community or, to the extent necessary, in order to maintain broad nuclear safety expertise in the Community, those reactor types and their whole fuel cycles, such as partitioning and transmutation, which may be used in the future;
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(ii)
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safe spent fuel and radioactive waste management: the management and in particular pre-disposal activities and disposal of intermediate, high-level and long-lived radioactive waste and spent nuclear fuel, and of other radioactive waste streams and types for which industrially mature processes currently do not exist or could be improved; radioactive waste minimisation and reducing the radiotoxicity of this waste; the management and transfer of knowledge and competences between generations and across Member States’ programmes in radioactive waste and spent fuel management;
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(iii)
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decommissioning: research for the development and evaluation of technologies for decommissioning and environmental remediation of nuclear facilities; support for sharing best practices and knowledge on decommissioning;
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(iv)
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nuclear science and ionising radiation applications, radiation protection, emergency preparedness:
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applications of nuclear science and ionising radiation technologies in medical, industrial and other research fields;
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—
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effects and risks from low doses from industrial, medical or environmental exposure;
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emergency preparedness for accidents involving radiation, and research on radioecology;
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secure and safe supply and use of radioisotopes;
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models for radiological dispersion in the environment, and support for data exchange, alert systems and cooperation on measurement techniques (4) (to be implemented by direct actions);
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(v)
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nuclear security, safeguards and non-proliferation (to be implemented by direct actions):
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methods and technology to support and strengthen the Community’s and international safeguards;
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operational support and training to the Euratom safeguards system;
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technical support to the implementation of the Non-Proliferation Treaty in the field of nuclear safeguards including support to strengthen Union export control regime;
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—
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research and support for enhancing nuclear and radiological safety and security in the context of the global CBRN (Chemical, Biological, Radiological, Nuclear) framework and related Union strategies;
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methods and technology for the detection of nuclear and radioactive materials outside regulatory control and the prevention of and responses to incidents involving such materials, including nuclear forensics;
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support for the capacity building on nuclear security using the European Nuclear Security Training Centre;
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(b)
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maintaining and further developing expertise and competence in the nuclear field within the Community:
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(i)
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education, training and mobility, including education and training schemes such as Marie Skłodowska-Curie Actions;
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(ii)
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promotion of innovation, knowledge management, dissemination and exploitation of nuclear science and technology, in particular for nuclear safety, security, safeguards and radiation protection;
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(iii)
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support for technology transfer from research to industry;
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(iv)
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support for the preparation and development of a competitive European fusion industrial capacity;
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(v)
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support for the provision, availability and appropriate access of European and international research infrastructures, including JRC’s infrastructures (5);
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(vi)
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for fostering nuclear science as a base to support standardisation, direct actions will provide state-of-the-art reference data, materials and measurements related to nuclear safety, safeguards and security, as well as other applications such as nuclear medicine;
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(c)
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fostering the development of fusion energy and contributing to the implementation of the European fusion roadmap:
a co-funded European Partnership in fusion research will implement the roadmap towards the goal of fusion electricity production by the second half of this century. This may include inter alia:
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(i)
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exploiting existing and future fusion facilities, including the allocation of operating grants to fusion research infrastructures when appropriate;
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(ii)
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preparation for future fusion power plants by researching and developing all relevant aspects including materials, technologies and designs;
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(iii)
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implementing a focused education and training programme in addition to activities under point (b)(i);
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(iv)
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coordination of common activities with the Joint Undertaking Fusion for Energy;
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(v)
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collaboration with the ITER Organisation;
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(vi)
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scientific collaboration in the framework of the Euratom international agreements.
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The Co-funded European Partnership in fusion will be implemented through a grant to be awarded to the legal entities established or designated by the Member States and any third country associated to the 2026-2027 Euratom Programme. The grant may include resources in kind from the Community, or the secondment of Commission staff.
Additional funding for fusion research and innovation may be provided through calls for proposals;
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(d)
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supporting the policy of the Union and its Member States on nuclear safety, safeguards and security;
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the direct actions will support the policy on nuclear safety, safeguards and security and implementation of the relevant legislation by providing independent scientific and technical evidence and expertise.
(1) In particular Council Directive 2006/117/Euratom of 20 November 2006 on the supervision and control of shipments of radioactive waste and spent fuel (OJ L 337, 5.12.2006, p. 21, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2006/117/oj); Council Directive 2009/71/Euratom of 25 June 2009 establishing a Community framework for the nuclear safety of nuclear installations (OJ L 172, 2.7.2009, p. 18, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2009/71/oj); Council Directive 2011/70/Euratom; Council Directive 2013/51/Euratom of 22 October 2013 laying down requirements for the protection of the health of the general public with regard to radioactive substances in water intended for human consumption (OJ L 296, 7.11.2013, p. 12, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2013/51/oj); Council Directive 2013/59/Euratom of 5 December 2013 laying down basic safety standards for protection against the dangers arising from exposure to ionising radiation, and repealing Directives 89/618/Euratom, 90/641/Euratom, 96/29/Euratom, 97/43/Euratom and 2003/122/Euratom (OJ L 13, 17.1.2014, p. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2013/59/oj) and Council Regulation (Euratom) 2016/52 of 15 January 2016 laying down maximum permitted levels of radioactive contamination of food and feed following a nuclear accident or any other case of radiological emergency, and repealing Regulation (Euratom) No 3954/87 and Commission Regulations (Euratom) No 944/89 and (Euratom) No 770/90 (OJ L 13, 20.1.2016, p. 2, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2016/52/oj).
(2) In accordance with Article III.2 of the Framework Agreement for International Collaboration on Research and Development of Generation IV Nuclear Energy Systems.
(3) Apart from nuclear security, safeguards and non-proliferation, these activities may be implemented through direct and indirect actions.
(4) Art. 35, 36, 38 Euratom Treaty; Council Decision 87/600/Euratom of 14 December 1987 on Community arrangements for the early exchange of information in the event of a radiological emergency (OJ L 371, 30.12.1987, p. 76, ELI: http://data.europa.eu/eli/dec/1987/600/oj).
(5) On the basis of the rolling investment plan for the JRC’s infrastructures.
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ANNEX II
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ANNEX II
Impact pathways, and related key impact pathway indicators, shall structure the monitoring of the 2026-2027 Euratom Programme’s performance towards its specific objectives as referred to in Article 3(2). The impact pathways shall be time-sensitive: they shall distinguish between the short, medium and long term. Impact pathway indicators shall serve as proxies to report on the progress made towards achievement of specific objectives. The micro-data behind the key impact pathway indicators, which are shared with the Horizon Europe, shall be collected in a centrally managed and harmonised way, with minimal reporting burden on the beneficiaries.
Scientific impact pathway indicators
The 2026-2027 Euratom Programme is expected to make progress as regards knowledge for reinforcing nuclear safety and security, safe applications of ionising radiation, spent fuel and radioactive waste management, radiation protection and the development of fusion energy. Progress in those areas shall be measured by the indicators concerning scientific publications, progress in the implementation of the fusion roadmap, the development of expertise and skills, and access to research infrastructures.
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Towards scientific impacts
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Short term
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Medium term
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Longer term
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Improving the safe and secure use of nuclear energy and non-power applications of ionising radiation, including nuclear safety, security, safeguards, radiation protection, safe spent fuel and radioactive waste management and decommissioning
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Publications –
Number of Euratom peer-reviewed scientific publications
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Citations –
Field-Weighted Citation Index of Euratom peer-reviewed scientific publications
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World-class science – Number and share of peer reviewed publications from 2026-2027 Euratom Programme that are core contribution to scientific fields
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Shared knowledge –
Share of research outputs (open data/publication/software, etc.) shared through open knowledge infrastructure
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Knowledge diffusion – Share of open access research outputs actively used/cited
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New collaborations – Share of Euratom beneficiaries having developed new transdisciplinary/trans-sectoral collaborations with users of their open Euratom research and innovation (R&I) outputs
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Fostering the development of fusion energy
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Progress in the implementation of the fusion roadmap –
Percentage of the fusion roadmap’s milestones established for the period 2021-2027 reached by the 2026-2027 Euratom Programme
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Maintaining and further developing expertise and excellence in the Union
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Skills –
Number of researchers having benefitted from upskilling activities of the 2026-2027 Euratom Programme (through training, mobility and access to infrastructure)
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Careers –
Number and share of upskilled researchers with more influence in their R&I field
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Working conditions –
Number and share of upskilled researchers with improved working conditions
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The number of researchers having access to research infrastructure through the 2026-2027 Euratom Programme support
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Reference materials delivered and reference measurements incorporated to a library
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Number of international standards modified
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Societal impact pathway indicators
The 2026-2027 Euratom Programme is expected to help to address Community policy priorities concerning nuclear safety and security, radiation protection and ionising radiation applications through research and innovation, as shown by the portfolios of projects generating outputs contributing to tackling challenges in these fields. Societal impact shall also be measured in terms of specific development in the field of nuclear security and safeguards.
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Towards societal impacts
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Short term
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Medium term
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Longer term
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Improving the safe and secure use of nuclear energy and non-power applications of ionising radiation, including nuclear safety, security, safeguards, radiation protection, safe spent fuel and radioactive waste management and decommissioning
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Outputs –
Number and share of outputs aimed at addressing specific policy priorities
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Solutions –
Number and share of innovations and scientific results addressing specific policy priorities
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Benefits –
Aggregated estimated effects from use of Euratom-funded results, on tackling specific policy priorities, including contribution to the policy and law-making cycle
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Number of services delivered in support of safeguards
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Number of technical systems provided and in use
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Number of training sessions delivered to front-line officers
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Co-creation –
Number and share of Euratom projects where Union citizens and end-users contribute to the co-creation of R&I content
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Engagement –
Number and share of Euratom beneficiary entities with citizen and end-users engagement mechanisms after Euratom project
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Societal R&I uptake
Uptake and outreach of Euratom co-created scientific results and innovative solutions
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Innovation impact pathway indicators
The 2026-2027 Euratom Programme is expected to deliver innovation impacts supporting progress towards its specific objectives. Progress in this area shall be measured by indicators concerning intellectual property rights (IPR), innovative products, methods and processes and their use, along with job creation.
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Towards economic/innovation impact
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Short term
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Medium term
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Longer term
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Improving the safe and secure use of nuclear energy and non-power applications of ionising radiation, including nuclear safety, security, safeguards, radiation protection, safe spent fuel and radioactive waste management and decommissioning
Fostering the development of fusion energy
Maintaining and further developing expertise and excellence in the Union
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Innovative outputs –
Number of innovative products, processes or methods from 2026-2027 Euratom Programme (by type of innovation) and IPR applications
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Innovations –
Number of innovations from Euratom projects (by type of innovation) including from awarded IPRs
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Economic growth –
Creation, growth and market shares of companies having developed Euratom funded innovations
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Supported employment –
Number of full-time equivalent (FTE) jobs created and jobs maintained in beneficiary entities for the Euratom project (by type of job)
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Sustained employment –
Increase of FTE jobs in beneficiary entities following Euratom project (by type of job)
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Total employment – Number of direct and indirect jobs created or maintained due to diffusion of Euratom results (by type of job)
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Amount of public and private investment mobilised with the initial Euratom investment
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Amount of public and private investment mobilised to exploit or scale up Euratom results
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Union progress towards 3 % GDP due to 2026-2027 Euratom Programme
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Policy impact pathway indicators
The 2026-2027 Euratom Programme is expected to provide scientific evidence for policy-making. This concerns, in particular, scientific support for other Commission services, such as support for Euratom safeguards, or for the implementation by Member States of legal acts related to nuclear and ionising radiation (1).
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Towards policy impact
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Short term
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Medium term
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Longer term
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Supporting policy on nuclear safety, safeguards and security
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Number and share of Euratom projects producing policy-relevant findings
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Number of outputs having a demonstrable impact on the policy
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Number and share of Euratom projects findings cited in policy/programmatic documents
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Targets will be set for both indirect and direct actions to reflect the expected results for each part of the 2026-2027 Euratom Programme.
(1) Commission Regulation (Euratom) No 302/2005 of 8 February 2005 on the application of Euratom safeguards (OJ L 54, 28.2.2005, p. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/302/oj); Council Directive 2011/70/Euratom and Council Directive 2014/87/Euratom of 8 July 2014 amending Directive 2009/71/Euratom establishing a Community framework for the nuclear safety of nuclear installations (OJ L 219, 25.7.2014, p. 42, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2014/87/oj).
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1.1 Referenzen
1.2 Identifizierte Anforderungen
1.3 Zugehörige Standards
2. Identifizierte Anforderungen
Anforderungen
| Quelle |
Anforderung |
3. Zugehörige Standards
Standards
| Quelle |
Anforderung |
Verknüpfte Vorgänge
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