| Bedeutung. Für die Zwecke Begriffsbestimmungen: | | dieser | | Leitlinien gelten darüber hinaus die folgenden |
| (1) Solvenz-Stresstest | Beurteilung einschließlich Bezug einschließlich seiner Ermittlung Instituts, Beurteilung Beurteilung | | | der Auswirkungen bestimmter Entwicklungen, makro- oder mikroökonomischer Szenarien, in auf die gesamte Kapitalposition eines Instituts, seiner Mindesteigenmittelanforderungen oder zusätzlichen Eigenmittelanforderungen, durch der Kapitalressourcen und -anforderungen des Aufzeigen der Schwachstellen des Instituts und seiner Fähigkeit, Verluste aufzufangen, sowie der Auswirkungen auf seine Solvenzposition. |
| (2) Liquiditätsstresstest | Beurteilung einschließlich unter der Liquiditätsposition Mindestanforderungen Anforderungen. | | Finanzierungs-Auswirkungen | der Auswirkungen bestimmter Entwicklungen, makro- oder mikroökonomischer Szenarien, und Liquiditätsgesichtspunkten sowie von Schocks auf die gesamte eines Instituts, einschließlich seiner oder seiner zusätzlichen |
| (3) Bottom-up-Stresstest | ein Folgenden | iii. iv. | (Solvenz-i. ii. | oder Liquiditäts-)Stresstest, der alle im aufgeführten Eigenschaften aufweist: Er wird von den Instituten unter Verwendung ihrer eigenen intern entwickelten Modelle durchgeführt; er beruht auf den eigenen Annahmen und Szenarien des Instituts, mit möglichen konservativen Beschränkungen seitens der Behörden; er beruht auf den eigenen Daten des Instituts und einer potenzielle hohen Datengranularität, wobei für einige zusätzliche Informationen möglicherweise externe Daten herangezogen werden; und er bezieht sich auf bestimmte Portfolios oder auf das Institut als Ganzes und ermittelt detaillierte Ergebnisse bezüglich der möglichen Auswirkungen von Konzentrationen von Risikopositionen, Verbindungen des Instituts und Wahrscheinlichkeiten einer Ansteckung auf die Verlustquoten des Instituts. |
| (4) Top-down-Stresstest | ein Folgenden | iii. iv. | (Solvenz-i. ii. v. | oder Liquiditäts-)Stresstest, der alle im aufgeführten Eigenschaften aufweist: Er wird von zuständigen Behörden oder makroprudenziellen Behörden durchgeführt; er beruht auf allgemeinen oder systemischen (makroprudenziellen) Annahmen oder Szenarien, welche die zuständigen Behörden oder die makroprudenziellen Behörden entwickelt haben und die für alle relevanten Institute gelten; die zuständigen Behörden oder die markroprudenziellen Behörden steuern den Prozess und berechnen die Ergebnisse, wobei die Institute weniger einbezogen werden als beim Bottom-up-Stresstest; er beruht, abhängig von den Annahmen des Stresstests, hauptsächlich auf aggregierten Institutsdaten und weniger detaillierten Informationen oder teilweise auf detaillierteren Institutsdaten, wenn die Behörden dies für notwendig erachten; und er ermöglicht einen einheitlichen und gemeinsamen Rahmen sowie eine vergleichende Bewertung der Auswirkungen eines bestimmten Stresstests für alle Institute. |
| (5) Statische Bilanzannahme | Eine der „gleichbleibenden stabilen Prognosezeitraums Vergleichbarkeit verbessert i. ii. | | methodische Stresstest-Szenarien | Annahme, anhand derer die Auswirkungen auf die Annahme einer Bilanz“ und eines „unveränderten oder Geschäftsmodells“ während des gesamten bemessen werden muss und durch die die der Ergebnisse der einzelnen Institute wird; auf diese Weise: wird es untersagt, Änderungen der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Instituts, die auf Maßnahmen der Geschäftsleitung, Erhöhungen oder den Abbau von bestehenden Krediten oder Unterschiede bei den Laufzeiten oder sonstige Eigenschaften dieser Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, bei der Berechnung der Auswirkungen der Szenarien zu berücksichtigen (trotz der Anwendung der Stresstestmethode, die während des Prognosezeitraums beispielsweise aufgrund von neuen Ausfällen, Wertminderungen, Erhöhungen des Aktienbestands oder Wertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten zu Änderungen des Umfangs und der Zusammensetzung der Bilanz und insbesondere der Kapitalbasis führen könnte); und es wird die Einbeziehung neuer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gestattet, soweit diese neuen Posten die gleichen Haupteigenschaften (Fälligkeiten, Risikoprofile usw.) aufweisen wie die ausgenommenen Posten. |
| (6) Dynamische Bilanzannahme | Eine des gleichbleibenden Geschäftsmodells werden spiegelt dem der der von kann und Stresstest-Szenario | | methodische Stresstest-Szenarios angewandten Geschäftsleitung Ergebnisse der beschränkt unabhängig | Annahme, anhand derer die Auswirkungen auf die Möglichkeit einer nicht Bilanz und eines sich entwickelnden während des Prognosezeitraums bemessen muss. Im Rahmen der dynamischen Bilanzannahme das Ergebnis des Stresstests eine Kombination aus Szenario und den Reaktionsmaßnahmen wider, wodurch sich die Vergleichbarkeit für alle Institute verringert. Der Umfang der Geschäftsleitung ergriffenen Reaktionsmaßnahmen oder unbeschränkt sein (z. B. von vornherein vom Szenario und/oder abhängig vom geplante Eingriffe). |
| (7) Stresstest auf Portfolioebene | Ein dessen einzelnen ausgelösten | | Stresstest | in Bezug auf einzelne oder mehrere Portfolios, Schwerpunkt auf den Auswirkungen der durch einen Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren Schocks liegt. |
| (8) Sensitivitätsanalyse | Ein eines Multi-Risikofaktoren, beeinflussen, Institut | | Stresstest, spezifischen | anhand dessen die möglichen Auswirkungen einzelnen Risikofaktors oder einfacher die das Kapital oder die Liquidität auf ein bestimmtes Portfolio oder auf das als Ganzes bemessen werden. |
| (9) Szenarioanalyse | Beurteilung eines einen Eigenschaften | iii. | Portfolios Satz i. ii. | der Widerstandsfähigkeit eines Instituts oder im Hinblick auf ein bestimmtes Szenario, das an Risikofaktoren umfasst, die alle folgende aufweisen sollten: Sie sind intern einheitlich ausgerichtet; die Risikofaktoren, die den relevanten Satz bilden, setzen das gleichzeitige Auftreten von zukunftsgerichteten Ereignissen voraus, die ein Spektrum an Risiken und Geschäftsbereichen umfassen; und soweit wie möglich soll der Satz an Risikofaktoren zudem die Art von verbundenen Risiken im Zeitverlauf und über alle Portfolios hinweg, systemweite Wechselwirkungen und Rückkopplungseffekte aufzeigen. |
| (10) Inverse Stresstests | Ein vordefinierten denen an Sinne wahrscheinlich Umstände könnten. folgenden | iii. | Stresstest ein denen von i. ii. | des Instituts, bei dem mit der Bestimmung des Ergebnisses begonnen wird (z. B. Punkte, an Geschäftsmodell des Instituts unrentabel wird oder angenommen werden kann, dass das Institut im Artikel 32 der Richtlinie 2014/59/EU ausfällt oder ausfällt) und anschließend Szenarien und untersucht werden, die zu diesem Ergebnis führen Inverse Stresstests sollten eine oder mehrere der Eigenschaften aufweisen: Sie werden als Instrument für das Risikomanagement verwendet, mit dem Ziel, dass das Institut seine Schwachstellen besser erkennt, indem es explizit die Szenarien (oder eine Kombination von Szenarien) ermittelt und beurteilt, die zu einem vordefinierten Ergebnis führen; das Institut entscheidet über die Art und den Zeitpunkt (auslösende Ereignisse) von Maßnahmen der Geschäftsleitung oder sonstigen Maßnahmen, die sowohl für (a) die Behebung von Unternehmensausfällen oder sonstigen Problemen als auch für (b) die Anpassung seines Risikoappetits an die aktuellen Risiken, die im Rahmen des inversen Stresstests festgestellt wurden, erforderlich sind; spezifische inverse Stresstests können auch im Zusammenhang mit der Sanierungsplanung angewandt werden (z. B. können inverse Stresstests, die in einem weiteren Kontext angewandt werden, zu Informationszwecken für einen Stresstest bezüglich eines Sanierungsplans verwendet werden, indem die Bedingungen festgestellt werden, unter denen die Sanierung möglicherweise geplant werden muss). |
| (11) Zweitrunden- oder Rückkopplungseffekte | Ausstrahlungseffekte nicht durch ersten grundsätzlich Schocks führen) Rückkopplungsschleife | | auf die | (die Art der Rückkopplungseffekte ist makroökonomische Auswirkungen beschränkt), die Reaktion einzelner Institute auf einen externen Schock ausgelöst werden und die - insgesamt - zu einer Verstärkung eines solchen ersten führen (sie können auch zu einer Abschwächung und auf diese Weise eine zusätzliche negative verursachen. |
| (12) Schweregrad des Szenarios | Schweregrad Szenarios Szenario), makroökonomischen sonstiger Schweregrad die tatsächliche | | Auswirkungen | der Annahmen oder Verschlechterung des (von einem Basisszenario zu einem adversen die anhand der zugrundeliegenden und finanziellen Variablen (oder Annahmen) ausgedrückt werden. Je höher der des Szenarios ist, desto größer sind grundsätzlich des Stresstests auf das Institut, wodurch der Schweregrad des Stresstests bestimmt wird. |
| (13) Plausibilität des Szenarios | Die sich diesem und durch Szenarios vergangene auf sollten Risikoumgebungen Veränderungen) vergleichbaren vergangenen eine Methoden werden. | | für dieses finanziellen einen die wesentliche | ein Szenario angenommene Wahrscheinlichkeit, dass in Bezug auf die Konsistenz der Beziehung zwischen Szenario und den gegenwärtigen makroökonomischen Variablen, die Unterstützung des Szenarios kohärenten Bericht sowie die Unterstützung des durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung und Erfahrungen realisiert. Die Plausibilität ist nicht vergangenen Erfahrungen beschränkt, und folglich Expertenbeurteilungen, die sich verändernde (z. B. beobachtete strukturelle und Stressereignisse berücksichtigen, die in Risikoumgebungen außerhalb der direkten Erfahrungen des Instituts beobachtet wurden, Rolle spielen. Zudem können simulative (z. B. Monte-Carlo-Simulationen) verwendet |
| (14) Anker-Szenario | Eine Behörde Schweregrad der entweder angewandt den Szenarien | | Szenarioart, den Schweregrad, | die üblicherweise von einer zuständigen entwickelt wird, um den standardmäßigen für einen bestimmten Stresstest festzusetzen, Instituten auferlegt wird; dabei handelt es sich um das Szenario, das im Rahmen des Stresstests werden sollte, oder um einen Referenzwert für der für die Entwicklung der eigenen des Instituts herangezogen wird. |
| (15) Aggregation von Risikodaten | Definition, gemäß Risikoberichterstattung, anhand umfasst Datensätzen. | | | Erhebung und Verarbeitung von Risikodaten den Anforderungen des Instituts an die damit das Institut seine Leistung seiner Risikotoleranz/-bereitschaft messen kann. Dies das Sortieren, Zusammenführen und Aufgliedern von |
| (16) Dateninfrastruktur | Physische Einrichtungen, informationstechnische aufrechtzuerhalten, Risikodaten Risikoberichterstattung | | | oder organisatorische Strukturen und um eine Datenarchitektur sowie eine (IT) Architektur aufzubauen und durch welche die Aggregation von des Instituts sowie dessen interne Richtlinie zur unterstützt werden. |