+4.2 Ermittlung, Berechnung und Zuteilung von Kapital
---+22. Institute sollten bei der Bewertung der Höhe, der Arten und der Verteilung des internen …
---+23. Institute sollten nachweisen, dass ihr internes Kapital in einem angemessenen Verhältnis zur …
---+24. Institute sollten in ihrer ICAAP-Analyse zur Höhe des für das IRRBB erforderlichen internen …
---+25. Institute sollten sich nicht nur auf die aufsichtlichen Bewertungen der Kapitaladäquanz für das …
---+26. Bei der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB sollten folgende Aspekte berücksichtigt …
---+27. Institute sollten die Ergebnisse der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB in ihren …
---+28. Institute sollten zur Kalibrierung der Höhe des für das IRRBB benötigten internen Kapitals …
---+29. Institute mit ökonomischen Kapitalmodellen sollten sicherstellen, dass die interne …
---+30. Bei der Erwägung der Frage, ob eine Zuteilung von internem Kapital in Bezug auf das …
---+31. Institute sollten Anpassungen des internen Kapitalpuffers in Erwägung ziehen, wo die Ergebnisse …
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4.2 Ermittlung, Berechnung und Zuteilung von Kapital
4.2 Ermittlung, Berechnung und Zuteilung von Kapital
1. Übersicht
| Bezeichnung |
Regulierung |
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22. Institute sollten bei der Bewertung der Höhe, der Arten und der Verteilung des internen …
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Institute sollten bei der Bewertung der Höhe, der Arten und der Verteilung des internen Kapitals gemäß Artikel 73 der Richtlinie 2013/36/EU die Relevanz des IRRBB für die Beurteilung des internen Gesamtkapitals anhand der Ergebnisse ihrer internen Messsysteme ermitteln und dabei zentrale Annahmen und Risikolimite berücksichtigen. Das Gesamtkapital sollte sowohl mit der tatsächlich gemessenen Höhe des Risikos des Instituts (einschließlich des IRRBB) als auch der Risikobereitschaft in Einklang stehen und im Bericht zur Beurteilung der Angemessenheit des internen Kapitals (ICAAP-Bericht) ordnungsgemäß dokumentiert werden.
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23. Institute sollten nachweisen, dass ihr internes Kapital in einem angemessenen Verhältnis zur …
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Institute sollten nachweisen, dass ihr internes Kapital in einem angemessenen Verhältnis zur Höhe des IRRBB steht und dabei berücksichtigen, welche Auswirkungen aus Zinsänderungen resultierende Änderungen ihres wirtschaftlichen Werts und ihrer künftigen Erträge auf das interne Kapital haben könnten. Es wird keine Doppelzählung des internen Kapitals für die Zwecke der EV- und Ertragsmessgrößen erwartet.
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24. Institute sollten in ihrer ICAAP-Analyse zur Höhe des für das IRRBB erforderlichen internen …
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Institute sollten in ihrer ICAAP-Analyse zur Höhe des für das IRRBB erforderlichen internen Kapitals Folgendes berücksichtigen: - (a) das interne Kapital zur Deckung von Risiken für den wirtschaftlichen Wert, die aus ungünstigen Zinsbewegungen resultieren könnten; und
- (b) den internen Kapitalbedarf, der aus den Auswirkungen von Zinsänderungen auf die künftige Ertragskraft entsteht, sowie die daraus folgenden Implikationen für die internen Kapitalpuffer.
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25. Institute sollten sich nicht nur auf die aufsichtlichen Bewertungen der Kapitaladäquanz für das …
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Institute sollten sich nicht nur auf die aufsichtlichen Bewertungen der Kapitaladäquanz für das IRRBB oder auf das Ergebnis des aufsichtlichen Ausreißertests (siehe Abschnitt 4.5) stützen, sondern außerdem basierend auf ihrer Risikobereitschaft, ihrer Risikohöhe und ihren Risikomanagementstrategien eigene Methoden für die Kapitalzuteilung entwickeln und anwenden. Sie sollten bei der Ermittlung der angemessenen Kapitalausstattung sowohl die Höhe als auch die Qualität des benötigten Kapitals berücksichtigen.
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26. Bei der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB sollten folgende Aspekte berücksichtigt …
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Bei der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden: - (a) die Höhe und Laufzeit der internen Grenzwerte für IRRBB-Risikopositionen, und ob diese Grenzwerte zum Zeitpunkt der Kapitalberechnung erreicht werden oder nicht;
- (b) die voraussichtlichen Kosten der Absicherung offener Positionen, für die interne Erwartungen zur künftigen Zinshöhe genutzt werden sollen;
- (c) die Sensitivität der internen IRRBB-Messgrößen gegenüber zentralen oder fehlerhaften Modellierungsannahmen;
- (d) die Auswirkungen von Schock- und Stressszenarien auf Positionen, deren Preise auf unterschiedlichen Zinsindizes beruhen (Basisrisiko);
- (e) die Auswirkungen von inkongruenten Positionen in verschiedenen Währungen auf den wirtschaftlichen Wert und die Erträge (einschließlich der Auswirkungen auf den beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis (FVOCI));
- (f) die Auswirkungen von eingebetteten Verlusten und eingebetteten Gewinnen;
- (g) die Kapitalverteilung im Verhältnis zu den Risiken der einzelnen juristischen Personen innerhalb des aufsichtlichen Konsolidierungskreises der Gruppe und die Angemessenheit des Gesamtkapitals auf konsolidierter Basis;
- (h) die treibenden Faktoren des zugrunde liegenden Risikos; und
- (i) die Umstände, unter denen das Risiko eintreten kann.
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27. Institute sollten die Ergebnisse der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB in ihren …
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Institute sollten die Ergebnisse der Beurteilung der Kapitaladäquanz für das IRRBB in ihren ICAAP und auch in die Kapitalbewertung für einzelne Geschäftsbereiche einfließen lassen.
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28. Institute sollten zur Kalibrierung der Höhe des für das IRRBB benötigten internen Kapitals …
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Institute sollten zur Kalibrierung der Höhe des für das IRRBB benötigten internen Kapitals Messsysteme und eine Reihe von Zinsschock- und Stressszenarien verwenden, die an ihr Risikoprofil angepasst sind, um das potenzielle Ausmaß etwaiger IRRBB-Effekte unter ungünstigen Bedingungen zu quantifizieren.
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29. Institute mit ökonomischen Kapitalmodellen sollten sicherstellen, dass die interne …
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Institute mit ökonomischen Kapitalmodellen sollten sicherstellen, dass die interne Kapitalzuteilung für das IRRBB angemessen in die Gesamtzuteilung des ökonomischen Kapitals einbezogen wird und dass alle Annahmen über eine Diversifikation dokumentiert und hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Stabilität anhand historischer Daten überprüft werden, die mit Hinblick auf ihre individuelle Situation und ihre Märkte angemessen sind. Die ökonomischen Kapitalkosten können den einzelnen Geschäftsbereichen und Produkten wieder zugeordnet werden, um sicherzustellen, dass die vollständigen Kosten der zugrunde liegenden Geschäftsbereiche oder Produkte von den für die Steuerung dieser Geschäftsbereiche oder Produkte verantwortlichen Mitarbeitern voll und ganz verstanden werden.
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30. Bei der Erwägung der Frage, ob eine Zuteilung von internem Kapital in Bezug auf das …
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Bei der Erwägung der Frage, ob eine Zuteilung von internem Kapital in Bezug auf das ertragsbezogene IRRBB erfolgen sollte, sollten Institute Folgendes berücksichtigen: - (a) die relative Bedeutung der Nettozinserträge für das Gesamtnettoeinkommen und somit die Auswirkung beträchtlicher Schwankungen der Nettozinserträge im Jahresvergleich;
- (b) das tatsächliche Niveau der Nettozinserträge, das in verschiedenen Szenarien erreichbar ist (d. h. der Umfang, in dem die Margen ausreichend hoch sind, um aus den Zinspositionen entstehende Schwankungen sowie Änderungen der Kosten aus Verbindlichkeiten zu absorbieren);
- (c) das Potenzial für tatsächliche Verluste, die unter Stressbedingungen oder infolge von langfristigen Änderungen des Marktumfelds entstehen würden, z. B. wenn u. U. die Notwendigkeit entstehen könnte, Positionen aufzulösen, die als langfristige Investition zum Zwecke der Ertragsstabilisierung gedacht sind;
- (d) die relative Bedeutung von zinssensitiven Instrumenten (einschließlich Zinsderivaten) im Anlagebuch, deren potenzielle Auswirkungen sich entweder in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung oder (z. B. über das sonstige Ergebnis) direkt im Eigenkapital widerspiegeln; und
- (e) die Schwankung der Nettozinserträge, die Stärke und Stabilität des Ertragsstroms und die Einnahmenhöhe, die erforderlich ist, um die Voraussetzungen für einen normalen Geschäftsbetrieb zu schaffen und diesen aufrechtzuerhalten. Institute mit einem hohen IRRBB-Niveau, das innerhalb einer plausiblen Bandbreite an Marktszenarien zu Verlusten, zur Kürzung der üblichen Dividenden oder zu einem Rückgang der Geschäftstätigkeit führen könnte, sollten sicherstellen, dass sie über ausreichend Kapital verfügen, um den negativen Auswirkungen dieser Szenarien standzuhalten.
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31. Institute sollten Anpassungen des internen Kapitalpuffers in Erwägung ziehen, wo die Ergebnisse …
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Institute sollten Anpassungen des internen Kapitalpuffers in Erwägung ziehen, wo die Ergebnisse ihrer Stresstests das Potenzial für einen Ertragsrückgang (und somit eine verminderte Kapazität zum Kapitalaufbau) unter Stressszenarien nahelegen.
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1.1 Referenzen
1.2 Identifizierte Anforderungen
1.3 Zugehörige Standards
2. Identifizierte Anforderungen
Anforderungen
| Quelle |
Anforderung |
3. Zugehörige Standards
Standards
| Quelle |
Anforderung |
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