+66. Die Institute sollten eine angemessene Philosophie wählen, die der Zuordnung von Schuldnern …

66. Die Institute sollten eine angemessene Philosophie wählen, die der Zuordnung von Schuldnern …

Die Institute sollten eine angemessene Philosophie wählen, die der Zuordnung von Schuldnern oder Risikopositionen zu Ratingstufen oder Risikopools zugrunde liegt („Ratingphilosophie“) und dabei die folgenden Grundsätze berücksichtigen:

  • (a) Die Institute sollten bewerten, ob die für die Quantifizierung der Risikoparameter verwendete Methode für die Ratingphilosophie angemessen ist, und sie sollten die Merkmale und die Veränderungen der Zuordnung von Schuldnern oder Risikopositionen zu Ratingstufen oder Risikopools („Ratingzuordnung“) sowie der Risikoparameterschätzwerte, die sich aus der verwendeten Methode ergeben, verstehen.
  • (b) Die Institute sollten die Angemessenheit der sich ergebenden Merkmale und der Veränderung der Ratingzuordnung und der Risikoparameterschätzwerte, die sich aus der verwendeten Methode ergeben, im Hinblick auf ihre unterschiedlichen Verwendungen bewerten, und sie sollten die Auswirkungen auf die Veränderungen und die Volatilität der Eigenmittelanforderungen verstehen.
  • (c) Die Ratingphilosophie sollte auch für die Zwecke eines Rückvergleichs berücksichtigt werden. Philosophien, die hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sensibel sind, tendieren dazu, dass Ausfallwahrscheinlichkeiten geschätzt werden, bei denen es sich um bessere Vorhersagen der jährlichen Ausfallrate handelt. Auf der anderen Seite tendieren Philosophien, die hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weniger sensibel sind, dazu, dass Ausfallwahrscheinlichkeiten geschätzt werden, die der durchschnittlichen PD in den unterschiedlichen Wirtschaftslagen näher kommen, die in den Jahren, in denen die Wirtschaftslage über oder unter dem Durchschnitt liegt, jedoch von den beobachteten Ausfallraten abweichen. Abweichungen zwischen den beobachteten Ausfallraten und dem langfristigen Durchschnitt der Ausfallrate der entsprechenden Ratingstufe werden daher mit höherer Wahrscheinlichkeit in Ratingsystemen auftreten, die hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weniger sensibel sind. Demgegenüber werden Migrationen zwischen Ratingstufen mit höherer Wahrscheinlichkeit in Ratingsystemen auftreten, die hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sensibler sind. Diese Muster sollten bei der Bewertung der Ergebnisse von Rückvergleichen und gegebenenfalls von Benchmarking-Analysen berücksichtigt werden.

1. Übersicht

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Bezeichnung Regulierung

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehörige Standards

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehörige Standards

Standards
Quelle Anforderung
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