+Dabei gilt: ๐ด๐ด๐ถ๐ถ๐ด๐ด ๐‘–๐‘– = ๐›ฝ๐›ฝ โˆ— ( ๐›ผ๐›ผ ๐›ฝ๐›ฝ ) ( ๐ด๐ด๐ด๐ด๐ด๐ด ๐‘–๐‘– )
---+49. Fรผr jeden Wert eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein individuelles โ€ฆ
---+50. Einlagensicherungssysteme sollten bei der Kalibrierung der Schwellenwerte auf โ€ฆ
---+51. Bei der โ€žBucketโ€œ-Methode definiert das Einlagensicherungssystem fรผr einen bestimmten โ€ฆ
---+52. Fรผr die einzelnen Buckets eines Risikoindikators โ€žjโ€œ sollte das Einlagensicherungssystem einen โ€ฆ
---+53. Das Einlagensicherungssystem sollte die Zahl und Grenzwerte der Buckets so festlegen, dass eine โ€ฆ
---+54. Das Einlagensicherungssystem sollte keinen oberen Grenzwert fรผr das hรถchste Bucket und keinen โ€ฆ
---+55. Fรผr jedes Bucket eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein entsprechendes โ€ฆ
---+56. Bei dieser Methode sollte das Einlagensicherungssystem fรผr jedes Institut โ€žiโ€œ und fรผr jeden โ€ฆ
---+57. Das Einlagensicherungssystem ๐ผ๐ผ๐ถ๐ถ๐ผ๐ผ ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— = โŽฉ โŽง โŽช โŽจ โŽช sollte ๐‘๐‘ 0 ๐‘๐‘ 100 ๐‘—๐‘— fรผr ๐‘—๐‘— โˆ’๐ด๐ด โˆ’๐‘”๐‘” jeden โ€ฆ

Dabei gilt: ๐ด๐ด๐ถ๐ถ๐ด๐ด ๐‘–๐‘– = ๐›ฝ๐›ฝ โˆ— ( ๐›ผ๐›ผ ๐›ฝ๐›ฝ ) ( ๐ด๐ด๐ด๐ด๐ด๐ด ๐‘–๐‘– )

Das Gesamtrisikoergebnis eines Instituts โ€žiโ€œ kann jeden Wert zwischen 0 und 100 anneh-men.

, d. h. der gewรผnschte Wert der Gesamtrisikogewichtung, der einem Wert des Gesamtrisikoergebnisses von 0 (unterer Grenzwert) entspricht, und ๐›ฝ๐›ฝ = ๐ด๐ด๐ถ๐ถ๐ด๐ด (0)

, d. h. der gewรผnschte Wert der Gesamtrisikogewichtung, der einem Wert des Gesamtrisikoergebnisses von 100 (oberer Grenzwert) entspricht. ๐›ผ๐›ผ = ๐ด๐ด๐ถ๐ถ๐ด๐ด (100)

1. รœbersicht

,
Bezeichnung Regulierung
49. Fรผr jeden Wert eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein individuelles โ€ฆ

Fรผr jeden Wert eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein individuelles Risikoergebnis (IRS) zwischen 0 und 100 zuweisen, wobei 0 das niedrigste und 100 das hรถchste Risiko angibt. Fรผr die Berechnung der einzelnen individuellen Risikoergebnisse kann das Einlagensicherungssystem entweder die โ€žBucketโ€œ-Methode oder die auf einer Gleitskala beruhende Methode (โ€žsliding scaleโ€œ-Methode) anwenden.

50. Einlagensicherungssysteme sollten bei der Kalibrierung der Schwellenwerte auf โ€ฆ

Einlagensicherungssysteme sollten bei der Kalibrierung der Schwellenwerte auf Experteneinschรคtzungen zurรผckgreifen, sie sollten in jedem Fall jedoch die folgenden Mindestschwellenwerte einhalten:

  • a. Wenn der Wert des Indikators eines Mitgliedsinstituts fรผr die Verschuldungsquote, die harte Kernkapitalquote, die Liquiditรคtsdeckungsanforderung und die strukturelle Liquiditรคtsquote unter der geltenden gesetzlichen Mindestanforderung gemรครŸ Artikel 92 Absatz 1 Artikel 412 und Artikel 413 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 liegt, so sollte das entsprechende individuelle Risikoergebnis 100 betragen.
  • b. Wenn der Wert des Indikators eines Mitgliedsinstituts fรผr die Kapitaldeckungsquote weniger als 100 % betrรคgt, sollte das entsprechende individuelle Risikoergebnis 100 betragen.
  • c. Liegt der Wert des Indikators eines Mitgliedsinstituts fรผr das Verhรคltnis Gesamtrisikobetrag/Gesamtaktiva und das Verhรคltnis Gedeckte Einlagen/Unbelastete Vermรถgenswerte รผber 100 %, so sollte das entsprechende individuelle Risikoergebnis 100 betragen.

Die โ€žBucketโ€œ-Methode fรผr das individuelle Risikoergebnis

51. Bei der โ€žBucketโ€œ-Methode definiert das Einlagensicherungssystem fรผr einen bestimmten โ€ฆ

Bei der โ€žBucketโ€œ-Methode definiert das Einlagensicherungssystem fรผr einen bestimmten Risikoindikator eine feste Zahl an Risikoklassen (sogenannte โ€žBucketsโ€œ), wobei mindestens zwei โ€žBucketsโ€œ festzulegen sind. Das Einlagensicherungssystem legt eine Zahl an โ€žBucketsโ€œ fest, die die unterschiedlichen Risikoniveaus der Mitgliedsinstitute widerspiegeln (z. B. hohes, mittleres, geringes Risiko), die auf der Grundlage des jeweiligen Risikoindikators ermittelt werden.

52. Fรผr die einzelnen Buckets eines Risikoindikators โ€žjโ€œ sollte das Einlagensicherungssystem einen โ€ฆ

Fรผr die einzelnen Buckets eines Risikoindikators โ€žjโ€œ sollte das Einlagensicherungssystem einen oberen und einen unteren Grenzwert fรผr den Wert โ€žAโ€œ des Risikoindikators festlegen, sodass Mitgliedsinstitute mit einem รคhnlichen Risikoniveau demselben Bucket zugeordnet werden. Das Einlagensicherungssystem sollte die Grenzwerte fรผr die Buckets entweder relativ oder absolut festlegen, wobei Folgendes gilt:

  • a. Bei der Bestimmung auf relativer Basis sollte das Einlagensicherungssystem die Mitgliedsinstitute gleichmรครŸig zwischen den Buckets verteilen. Das Einlagensicherungssystem bestimmt die Grenzwerte der Buckets nach der Festlegung der Werte โ€žAโ€œ des Risikoindikators der Mitgliedsinstitute im gleichen Bucket.
  • b. Bei der Bestimmung auf absoluter Basis sollte das Einlagensicherungssystem die Grenzwerte der Buckets festlegen, um widerzuspiegeln, dass alle Werte โ€žAโ€œ des Risikoindikators innerhalb dieser Grenzwerte ein รคhnliches Risikoniveau darstellen und dass alle Mitgliedsinstitute mit einem รคhnlichen Risikoniveau dem gleichen Bucket zugeordnet werden.
53. Das Einlagensicherungssystem sollte die Zahl und Grenzwerte der Buckets so festlegen, dass eine โ€ฆ

Das Einlagensicherungssystem sollte die Zahl und Grenzwerte der Buckets so festlegen, dass eine ausreichende und sinnvolle Differenzierung der Mitgliedsinstitute gewรคhrleistet wird. Das Einlagensicherungssystem sollte eine Kalibrierung der Zahl und der Grenzwerte in einer Art und Weise vermeiden, mit der alle Mitgliedsinstitute trotz wesentlicher Unterschiede bei dem von einem bestimmten Risikoindikator gemessenen Risikoniveau in das gleiche Bucket eingeordnet wรผrden.

54. Das Einlagensicherungssystem sollte keinen oberen Grenzwert fรผr das hรถchste Bucket und keinen โ€ฆ

Das Einlagensicherungssystem sollte keinen oberen Grenzwert fรผr das hรถchste Bucket und keinen unteren Grenzwert fรผr das niedrigste Bucket festlegen.

55. Fรผr jedes Bucket eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein entsprechendes โ€ฆ

Fรผr jedes Bucket eines Risikoindikators sollte das Einlagensicherungssystem ein entsprechendes individuelles Risikoergebnis zuweisen. Das Einlagensicherungssystem sollte dem risikoreichsten Bucket ein individuelles Risikoergebnis von 100 und dem risikoรคrmsten Bucket ein individuelles Risikoergebnis von 0 zuweisen. Das Einlagensicherungssystem kann von dieser Regel bei Risikoindikatoren abweichen, die nur zwei mรถgliche Werte aufweisen kรถnnen, von denen einer ein durchschnittliches Risikoniveau darstellt. Wenn das Einlagensicherungssystem beschlieรŸt, von dieser Mรถglichkeit Gebrauch zu machen, sollte es dem Bucket, das das durchschnittliche Risikoniveau darstellt, ein individuelles Risikoergebnis von 50 zuweisen, wรคhrend das dem anderen Bucket zugeordnete individuelle Risikoergebnis entweder 100 oder 0 betragen sollte. Auf einer Gleitskala beruhende Methode (โ€žsliding scaleโ€œ-Methode) fรผr das individuelle

Risikoergebnis

56. Bei dieser Methode sollte das Einlagensicherungssystem fรผr jedes Institut โ€žiโ€œ und fรผr jeden โ€ฆ

Bei dieser Methode sollte das Einlagensicherungssystem fรผr jedes Institut โ€žiโ€œ und fรผr jeden Risikoindikator โ€žjโ€œ ein individuelles Risikoergebnis auf der Grundlage des Werts โ€žAโ€œ des Risikoindikators berechnen. Das Einlagensicherungssystem sollte einen oberen Grenzwert โ€ž โ€œ und einen unteren Grenzwert โ€ž โ€œ fรผr jeden Indikator festlegen. Liegt der Wert des Indikators ๐‘๐‘ ๐‘—๐‘— zwischen den festgelegten Grenzwerten, ๐‘”๐‘” ๐‘—๐‘— sollte das Einlagensicherungssystem den Wert des individuellen Risikoergebnisses zwischen 0 und 100 entsprechend den beiden folgenden Formeln zuweisen:

  • a. Wenn ein hรถherer Indikatorwert auf ein hรถheres Risiko hinweist und der Indikator รผber dem oberen Grenzwert โ€ž โ€œ liegt, sollte das Einlagensicherungssystem den Wert des individuellen Risikoergebnisses ๐‘๐‘ ๐‘—๐‘— auf 100 festsetzen. Ebenso sollte das Einlagensicherungssystem den Wert des individuellen Risikoergebnisses fรผr den Fall, dass der Wert des Indikators den unteren Grenzwert โ€ž โ€œ unterschreitet, auf 0 festsetzen. Die entsprechende Formel lautet: ๐‘”๐‘” ๐‘—๐‘—

wobei j = Indikator ๐ผ๐ผ๐ถ๐ถ๐ผ๐ผ ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— = โ€žjโ€œ โŽฉ โŽง โŽช โŽจ โŽช mit einem ๐ด๐ด 100 ๐‘๐‘ 0 ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— โˆ’๐‘”๐‘” โˆ’๐‘”๐‘” ๐‘—๐‘— Wert ๐‘—๐‘— โˆ— 100, von 1 bis ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘ ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘ ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘ โ€žmโ€œ. ๐ด๐ด ๐‘”๐‘” ๐ด๐ด ๐‘—๐‘— ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— โ‰ค < > ๐ด๐ด ๐‘”๐‘” ๐‘๐‘ ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— โ‰ค ๐‘๐‘ ๐‘—๐‘—

  • b. Analog dazu sollte das Einlagensicherungssystem den Wert des individuellen Risikoergebnisses auf 100 festsetzen, wenn ein niedrigerer Wert des Indikators auf ein hรถheres Risiko hinweist und der Indikator unterhalb des unteren Grenzwerts โ€ž โ€œ liegt. Dementsprechend sollte das Einlagensicherungssystem in dem Fall, dass der Indikatorwert ๐‘”๐‘” ๐‘—๐‘— รผber dem oberen Grenzwert โ€ž โ€œ liegt, den Wert des individuellen Risikoergebnisses auf 0 festsetzen. Die entsprechende ๐‘๐‘ Formel ๐‘—๐‘— lautet:
57. Das Einlagensicherungssystem ๐ผ๐ผ๐ถ๐ถ๐ผ๐ผ ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— = โŽฉ โŽง โŽช โŽจ โŽช sollte ๐‘๐‘ 0 ๐‘๐‘ 100 ๐‘—๐‘— fรผr ๐‘—๐‘— โˆ’๐ด๐ด โˆ’๐‘”๐‘” jeden โ€ฆ

Das Einlagensicherungssystem ๐ผ๐ผ๐ถ๐ถ๐ผ๐ผ ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— = โŽฉ โŽง โŽช โŽจ โŽช sollte ๐‘๐‘ 0 ๐‘๐‘ 100 ๐‘—๐‘— fรผr ๐‘—๐‘— โˆ’๐ด๐ด โˆ’๐‘”๐‘” jeden ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— โˆ— 100, Risikoindikator ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘ ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘ ๐‘€๐‘€๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘๐‘”๐‘” ๐ด๐ด ๐ด๐ด ๐‘—๐‘— ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— den โ‰ค > < ๐ด๐ด ๐‘๐‘ ๐‘”๐‘” oberen ๐‘–๐‘–๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— ๐‘—๐‘— โ‰ค ๐‘๐‘ ๐‘—๐‘— Grenzwert โ€ž โ€œ und

den unteren Grenzwert โ€ž โ€œ kalibrieren, um eine ausreichende und aussagekrรคftige ๐‘๐‘ ๐‘—๐‘— Differenzierung der Mitgliedsinstitute ๐‘”๐‘” ๐‘—๐‘— โ€ฒ sicherzustellen. Das Einlagensicherungssystem sollte die Kalibrierung des oberen und unteren Grenzwerts in einer Art und Weise vermeiden, mit der alle Mitgliedsinstitute trotz wesentlicher Unterschiede in dem von einem bestimmten Risikoindikator gemessenen Bereich anhaltend entweder unter dem unteren Grenzwert oder รผber dem oberen Grenzwert liegen sollten.

1.1 Referenzen

1.2 Identifizierte Anforderungen

1.3 Zugehรถrige Standards

2. Identifizierte Anforderungen

Anforderungen
Quelle Anforderung

3. Zugehรถrige Standards

Standards
Quelle Anforderung
  • EBA - Published by the European Banking Authority at https://www.eba.europa.eu/