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Institute sollten für ihre Risikomessgrößen gemäß der nachfolgenden Tabelle mindestens den Grad an Differenziertheit wählen, der ihrer Einstufung im Rahmen der SREP-Leitlinien entspricht. Institute mit einem besonders komplexen oder umfangreichen Geschäftsmodell sollten ungeachtet ihrer Größe Risikomessgrößen anwenden und implementieren, die ihrem spezifischen Geschäftsmodell entsprechen und alle Sensitivitäten angemessen erfassen. Alle wesentlichen Sensitivitäten in Bezug auf Zinsänderungen, einschließlich der Anfälligkeit gegenüber verhaltensabhängigen Annahmen, sollten in geeigneter Weise erfasst werden. Institute, die Finanzprodukte mit eingebetteten Optionalitäten anbieten, sollten Messsysteme nutzen, die die Abhängigkeit der Optionen von Zinsänderungen hinreichend erfassen können. Institute mit Produkten, die Kunden verhaltensabhängige Optionalitäten bieten, sollten passende Ansätze für eine bedingte Cashflow-Modellierung nutzen, um das IRRBB in Bezug auf mögliche Änderungen des Kundenverhaltens in unterschiedlichen Zinsstressszenarien zu quantifizieren. Die vier Kategorien in der nachfolgenden Differenziertheitsmatrix spiegeln die Einstufung von Instituten im Rahmen der SREP-Leitlinien der EBA wider. Die einzelnen Kategorien dienen zur Unterscheidung von Instituten nach ihrer Größe und Struktur sowie nach der Art, dem Umfang und der Komplexität ihrer Tätigkeit, wobei Kategorie 1 die Institute mit der größten Differenziertheit umfasst. | IRRBB-Messgröße und Modellierung | Beispielhafte Übersicht der aufsichtlichen Anforderungen in Bezug auf die IRRBB-Messgrößen und die Modellierung entsprechend dem Grad der Differenziertheit von Instituten | | Cashflow- Messgröße | Institut der Institut der Institut der Kategorie 2 Institut der Kategorie 1 |
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